Meine-Landwirtschaft.de

Mit der kommenden Reform der EU-Agrarpolitik kann die Agrar- und Ernährungswende gestemmt werden. Doch die Politiker*innen drücken sich vor dem Kurswechsel. Auch Agrarministerin Julia Klöckner muss jetzt ihr Wort zum Schutz der Insekten halten: Statt die Agrarindustrie weiterhin mit Subventionen zu mästen, müssen die Gelder den Bäuerinnen und Bauern zugutekommen, die für die Agrarwende ackern und gutes Essen für alle produzieren - klima-, umwelt-, und tierfreundlich! Deswegen machen wir in Berlin Dampf für eine insektenfreundliche Landwirtschaft! [Aufruf]

Protestaktion mit Reden und gemeinsamen Essen: Samstag, 27.10., 12 Uhr, Brandenburger Tor (Berlin)

Europäischer Aktionstag: Good Food Good Farming 27./28. Oktober

2018 stehen wichtige Entscheidungen über Landwirtschaft und Ernährung in Europa an: 60 Millionen Euro Steuergelder werden Jahr für Jahr durch die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) ausgeschüttet. Momentan bekommen die größten Betriebe die meisten Gelder - das muss sich ändern! Beim Aktionstag treten in ganz Europa Tausende unter dem Motto "Good Food Good Farming" für eine Politik ein, die Landwirtschaft, Tiere und Umwelt in Einklang bringt. [europäischer Aufruf]

Aktion gegen Mercosur: 218.000 Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen

Am Montag, 26.3.2018, demonstrierte die Kampagne Meine Landwirtschaft zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Campact und dem Forum Umwelt und Entwicklung gegen das Freihandelsabkommen Mercosur. Wir kritisieren das geplante Abkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay, weil wir eine massive Steigerung der Agrarimporte nach Europa und immense Menschen- und Umweltrechtsverletzungen in den südamerikanischen Ländern befürchten. Vorausgegagen war der Aktion ein Online-Appell gegen das Abkommen, den 218.000 Menschen unterschrieben.

Nachricht | Pressemitteilung | Appell "Stoppt Mercosur!" 

26.07.2018 |

Klares EuGH-Urteil: Gentechnik bleibt Gentechnik

Gen-Schere

Mit seiner gestrigen Entscheidung hat der europäische Gerichtshof klargestellt, dass auch die neuen Gentechnikverfahren rechtlich als Gentechnik gelten. Mit ihrer Grundsatzentscheidung gaben die Richter den französischen Umwelt- und Bauernorganisationen Recht, die gegen genmanipulierende Verfahren wie die sogenannte Gen-Schere Crispr/Cas geklagt hatten. Damit ist klar: In Zukunft müssen auch die genetisch veränderten Organismen (GVO), denen keine fremde DNA eingesetzt wird, gekennzeichnet und besonders streng geprüft werden. Zahlreiche Umwelt- und Bauernorganisationen begrüßten die Entscheidung hierzulande, der Deutsche Bauernverband machte sich dagegen für die Genmanipulation bei Pflanzen stark. [+] mehr...

24.07.2018 |

Glühende Landschaften: Die Dürreperiode bringt Bäuerinnen und Bauern in Not

Brand

Es ist ein hartes Jahr für europäische Landwirte und Landwirtinnen. In einigen Regionen Deutschlands gehen nach Schätzungen des Bauernverbands zwei Drittel der sonstigen Ernte verloren. Schuld ist die anhaltende Dürre, die sich nicht nur über weite Teile Deutschlands, sondern über ganz Mittel- und Nordeuropa erstreckt. Versicherungsunternehmen rechnen für dieses Jahr mit mehr als zwei Milliarden Euro Schäden in der Landwirtschaft durch Dürre, Hagelschäden, Überschwemmungen und Spätfröste. [+] mehr...

23.04.2018 |

Vor Agrarministerkonferenz in Münster: Bauern fordern Fleisch-Kennzeichnung und Umbau der Tierhaltung

AMK Münster

Mit einer Gruppe munterer Schweine aus artgerechter Haltung hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) am vergangenen Freitag auf dem Marktplatz in Münster für die Einführung einer staatlichen Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln geworben. In der westfälischen Stadt tagt ab Mittwoch die Agrarministerkonferenz, zu der die 18 LandesagrarministerInnen sowie die Bundesministerin Julia Klöckner turnusgemäß zusammenkommen. [+] mehr...

18.04.2018 |

Tag des kleinbäuerlichen Widerstands: Gegen Repression in Brasilien und für Bauernrechte weltweit

Protest brasilianische Botschaft

Gegen die Kriminalisierung sozialer Bewegungen in Brasilien und für die Stärkung der Rechte von Bäuerinnen und Bauern haben rund 30 Personen am Dienstagmittag vor der brasilianischen Botschaft in Berlin demonstriert. „Für Agrarreformen und Ernährungssouveränität“ hatten Teilnehmer auf ihr Transparent geschrieben. Neben hiesigen Bauern-, Menschenrechts- und entwicklungspolitischen Organisationen waren auch VertreterInnen der brasilianischen Landlosenbewegung MST vor Ort. Die Kundgebung fand im Rahmen der weltweiten Aktivitäten zum „Tag des kleinbäuerlichen Widerstands“ statt, der seit vielen Jahren vom Netzwerk La Vía Campesina am 17. April begangen wird. [+] mehr...

06.04.2018 |

„Was der Biene schadet, muss vom Markt!“

Biene mit Blüte

Die neue Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat kurz nach ihrer Ernennung klar gegen das Bienensterben Stellung bezogen. In ihrer Antrittsrede sagte die CDU-Politikerin: "Was der Biene schadet, muss vom Markt.“ Damit stößt sie auf offene Ohren bei ImkerInnen und Naturschutzorganisationen, die seit langem ein konsequentes Verbot von Insektengiften wie Neonicotinoiden und einen Pestizidausstieg fordern. Offen ist dabei, ob Klöckner im Gegensatz zu ihrem Vorgänger den Ankündigungen auch Taten folgen lässt. [+] mehr...

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