Meine-Landwirtschaft.de

Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!

Im Januar demonstrieren wir - Bäuerinnen und Bauern sowie kritische KonsumentInnen – zum siebten Mal gemeinsam für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Gemeinsam treten wir ein für: Bauernhöfe statt Agrarindustrie, gutes Essen für alle und Demokratie statt Konzernmacht! Kommen Sie zur 7. Wir haben es satt!-Demonstration und helfen Sie mit, im Wahljahr die Agrar- und Ernährungswende zu einem zentralen politischen Thema zu machen!     Zum Aufruf

Demonstration: 21.01.2017 | 12 Uhr | Potsdamer Platz (Berlin)

Aktionsprogramm: "Wertschöpfung schaffen!"

Die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ fordert konkrete Maßnahmen zur Existenzsicherung bäuerlicher Betriebe und zum Umbau hin zu einer sozial gerechten, tier- und umweltfreundlichen Landwirtschaft. Mit dem im Aktionsprogramm "Wertschöpfung schaffen!" vorgelegten Maßnahmenkatalog kann die aktuelle Krise der deutschen und europäischen Landwirtschaft überwunden werden. Bund und Länder sind aufgefordert, dringend zu handeln!

Aktionsprogramm lesen oder herunterladen. Zur Pressemitteilung.

Landwirtschaft Macht Essen - Zweiter Wir haben es satt!-Kongress

Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2016 fand der zweite Wir haben es satt!-Kongress in Berlin statt. Unter dem Motto „Landwirtschaft Macht Essen" lag der Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses auf den Fragen: Woher kommt das Essen? Welche globalen Machtgefüge steuern die Lebensmittelproduktion? Wie kann ein Umbau der Landwirtschaft gestaltet werden?

Zum Rückblick geht es hier und zu den Pressemitteilungen hier.

 

 


10.01.2017 |

Konzernatlas 2017: Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Die größten Agrar- und Foodkonzerne (Foto: Konzernatlas 2017)

Der heute veröffentlichte „Konzernatlas 2017“ bestätigt, dass immer weniger Konzerne weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung bestimmen. Dies gefährdet die regionale Lebensmittelversorgung, insbesondere der in ihr tätigen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Der „Konzernatlas 2017“ ist eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie, welche von der Heinrich-Böll-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique herausgegeben wird. Die Herausgebenden warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. [+] mehr...

08.01.2017 |

Protest für „freien Weizen“ statt für Konzerngetreide

Protest am Forschungsministerium gegen Hybridweizen & Gentechniksaatgut (Foto: Aktion Agrar)

Ausgestattet mit einem Riesen-Keks aus Holz, mit Backblechen, Kochlöffeln und Bäckermützen demonstrierten am Donnerstag Aktive von Aktion Agrar und der europäischen Saatgutkampagne gegen die Forschungsförderung der Bundesregierung. Jutta Sundermann von Aktion Agar kritisierte, dass Agrarkonzerne Steuermilliarden erhalten würden und damit Bauern ihrer Eigenständigkeit berauben würden. Gleichzeit würden die Megakonzerne jeden Nachbau von Samen aus eigener Ernte durch Hybridweizen verhindern wollen. [+] mehr...

04.01.2017 |

Statistische Viehbestandserhebung bestätigt Höfesterben

Zahl der Sauenhaltenden drastisch reduziert (Foto: CC0, Pixabay)

Seit über zwei Jahren hält die Krise auf Milch- und Schweinemärkten nun an. Die Auswirkungen sind verheerend. Das Statistische Bundesamt bestätigte nach der jährlichen Viehbestandszählung am 3. November 2016 nun einen dramatischen Verlust an landwirtschaftlichen Betrieben. Knapp 10 Prozent der Milchviehhalter (-7300) und 9 Prozent der Schweinehalter (-2400) gaben seit 2014 ihren Betrieb auf. [+] mehr...

09.12.2016 |

Neue Studie: Intensive Landwirtschaft führt überall zu den gleichen Arten

Weichwanze

In einer großangelegten Studie unter der Leitung der Technischen Universität München und der Universität Bern haben sich 300 Forschende überregional mit der Frage beschäftigt, welchen Einfluss intensive Landwirtschaft auf die Biodiversität hat. Das Ergebnis: Durch die intensive Nutzung nimmt die Artenvielfalt nicht nur ab, sondern es bleiben im Endeffekt überall nur die gleichen Arten übrig. [+] mehr...

08.12.2016 |

Weizenkongress: Minister Schmidt mit G20 und Megakonzernen für Gentechnik und Hybridweizen

Weizenkongress (Foto Aktion Agrar)

Heute, am 8. Dezember 2016, findet in Frankfurt am Main der „International Wheat Congress“ statt, bei dem Konzernvertreter*innen und Gentechnikbefürworter*innen über Hybridweizen und Gentechnik diskutieren. Der Internationale Weizenkongress ist zugleich die Auftaktveranstaltung der deutschen G20-Präsidentschaft. Aktive der von Aktion Agrar ins Leben gerufenen Kampagne „Freier Weizen statt Konzerngetreide“ und der internationalen “Kampagne für Saatgut-Souveränität“ sind in Frankfurt vor Ort und kritisieren den Einfluss großer Konzerne bei der Veranstaltung. [+] mehr...