Petitionen

PFAS-Pestizide jetzt verbieten!

PFAS-Pestizide jetzt verbieten!

Jetzt hat die Europäische Chemikalienagentur ECHA empfohlen, TFA offiziell als „reproduktionstoxisch, Kategorie 1B“ einzustufen: Denn die Behörde ist zu dem Schluss gekommen, dass der Stoff Föten während der Schwangerschaft schädigen und vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Trotzdem sind in Deutschland noch 26 PFAS-Pestizidwirkstoffe in vielen Mischungen zugelassen. Allein Schleswig-Holstein plant bereits ein PFAS-Pestizidverbot in Wasserschutzgebieten – jetzt müssen der Bund und die anderen Bundesländer folgen.

Unsere Forderungen:

Ewigkeitschemikalien gehören nicht auf unsere Äcker.

PFAS–Pestizid-Verbot – jetzt!

 

So funktioniert die Aktion

Nach Angabe Ihrer Postleitzahl im Formular oben rechts wird Ihnen die vorgefertigte E-Mail angezeigt. Dann müssen Sie nur noch Ihren Namen und Ihre Mailadresse angeben und auf „Jetzt mitmachen“ klicken, um die vorgefertigte Email an den:die Agrarminister:in Ihres Bundeslands zu versenden.  Wenn Sie möchten, können Sie noch einen persönlichen Kommentar hinzufügen, dieser erscheint dann im E-Mailtext und macht Ihren Protest noch aussagekräftiger.

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EU-Parlament: Pestizid-Paket stoppen!

EU-Parlament: Pestizid-Paket stoppen!

Ackergifte für die Ewigkeit: Die EU-Kommission will Pestizide dauerhaft zulassen. Selbst neue Erkenntnisse über Risiken sollen keine neue Prüfung auslösen. Jetzt entscheidet das Europäische Parlament. Fordern Sie: Keine Dauerzulassung von Pestiziden!

Warum sollten sich Verbraucher:innen jetzt dafür interessieren?

Weil dieses Paket die Vorschriften schwächen könnte, die dazu beitragen, unsichere Lebensmittel, schädliche Pestizidrückstände und Risiken durch Tierseuchen unter Kontrolle zu halten. Es würde den bestehenden Schutz schwächen, den die meisten Menschen nie zu Gesicht bekommen, auf den wir aber jeden Tag angewiesen sind: regelmäßige Pestizidüberprüfungen, aktuelle Rückstandshöchstwerte, Einfuhrkontrollen und Überwachungsmaßnahmen. Das Parlament hat noch keine Entscheidung getroffen, was bedeutet, dass noch Zeit bleibt, die schlimmsten Änderungen zu verhindern – aber nur, wenn die Verbraucher:innen jetzt ihre Stimme erheben.

Unterzeichne die Petition hier

 

Petitions-Text

Sehr geehrte Abgeordnete des Europäischen Parlaments, 

Sie prüfen derzeit den „Omnibus-Vorschlag zur Lebens- und Futtermittelsicherheit“, mit dem zehn Rechtsakte in einem einzigen Paket geändert werden sollen. Darüber stimmen Sie in Kürze ab. 
Dieser Vorschlag ist keine bloße technische Anpassung: Er sieht wichtige Änderungen an Vorschriften vor, die erhebliche Auswirkungen auf Verbraucher:innen, Landwirte und die Umwelt haben. Aus den nachstehend dargelegten Gründen bitte ich Sie, den Vorschlag der Europäischen Kommission abzulehnen.

Unter dem Deckmantel der Vereinfachung befürchte ich, dass wesentliche Schutzmaßnahmen untergraben werden, was einen Verstoß gegen die in den EU-Verträgen festgelegten rechtlichen Verpflichtungen darstellt. Ich bitte Sie, diesen Änderungen zu widersprechen und sich für den Verbraucherschutz sowie für eine gute Verwaltungspraxis einzusetzen. 

Besonders besorgt bin ich über: 

  • Den allgemeinen Mangel an Transparenz und Konsultation zu den Vorschlägen: Es wurde keine sinnvolle öffentliche Debatte organisiert und keine Folgenabschätzung durchgeführt. Dies verstößt gegen die EU-eigenen Regeln der guten Verwaltungspraxis.
     
  • Die Schwächung bestehender Kontrollen von Pestiziden, indem für die meisten Stoffe unbefristete EU-Zulassungen zur Regel gemacht und die Anforderungen geschwächt werden, bei den Bewertungen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Dies gefährdet Landwirte, Verbraucher:innen und die Umwelt. Darüber hinaus verstößt es gegen die rechtlichen Verpflichtungen der EU, ein hohes Maß an Gesundheits- und Umweltschutz zu gewährleisten. Dies wird zudem zu einem höheren Arbeitsaufwand für die nationalen Behörden führen, die weiterhin Pestizidprodukte in ihren Ländern auf der Grundlage reduzierter und veralteter wissenschaftlicher Informationen bewerten müssen.
     
  • Die erhöhte Exposition der Verbraucher:innen gegenüber Pestizidrückständen durch die Abschaffung regelmäßiger Überprüfungen. Selbst wenn die Rückstandshöchstgehalte im Laufe der Zeit verschärft werden, könnten Lebensmittel, die unter den früheren, höheren Grenzwerten hergestellt wurden, weiterhin vermarktet werden – wodurch die Verbraucher:innen weiterhin höheren Pestizidrückständen ausgesetzt wären.
     
  • Die verminderten Schutzmaßnahmen gegen potenzielle Ausbrüche der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE, auch bekannt als Rinderwahnsinn) durch die Lockerung der Vorschriften und die Einführung von mehr Flexibilität bei der Definition von Risikogeweben, während eine frühzeitige aktive Überwachung entscheidend für die Eindämmung von BSE ist.
     
  • Die verminderte Kontrolle von Importen, obwohl mehr Kontrollen erforderlich wären, indem die Behörden dazu verpflichtet werden, Teile von Lieferungen während der Kontrollen freizugeben. Und das, obwohl sie bereits unterbesetzt sind, um ihre Arbeit ordnungsgemäß zu erledigen, und mehr Kapazitäten benötigen, um gründlichere Kontrollen durchzuführen. Denken Sie an die jüngste Kontamination von Babymilch.
     
  • Die Rechtswidrigkeit der Vorschläge: Ein hohes Schutzniveau für Gesundheit und Umwelt ist eines der vorrangigen Ziele der EU-Verträge. Durch die Schwächung bestehender Schutzmaßnahmen, z.B. in Bezug auf Pestizide, Pestizidrückstände und Einfuhrkontrollen, stehen die Vorschläge jedoch nicht im Einklang mit den eigenen rechtlichen Verpflichtungen der EU. 

Der Europäische Bürgerbeauftragte hat bereits aufgrund von Verfahrensmängeln einen Verwaltungsmissstand bei der Ausarbeitung mehrerer „dringender“ Omnibus-Vorschläge durch die Kommission festgestellt. Es ist daher unerlässlich, dass dieses Dossier einer äußerst genauen Prüfung unterzogen wird. 

Ich verlasse mich darauf, dass Sie durch Ihre Aufsicht das hohe Schutzniveau für Gesundheit und Umwelt gewährleisten, das in den EU-Verträgen vorgeschrieben ist und das die Verbraucher:innen verdienen. Bitte lehnen Sie den Vorschlag der Europäischen Kommission ab.

Mit freundlichen Grüßen,

Nahrung ist ein Menschenrecht für alle!

Nahrung ist ein Menschenrecht für alle!

Die Europäische Bürger*inneninitiative (EBI) „Nahrung ist ein Menschenrecht für alle!“ fordert die Europäische Union auf, Nahrung als grundlegendes Menschenrecht anzuerkennen. Sie fordert verbindliche gesetzliche Maßnahmen, um allen in der EU lebenden Menschen den Zugang zu einer gesunden, nachhaltigen und würdevollen Ernährung zu garantieren. Damit eine EBI berücksichtigt werden kann, müssen innerhalb eines Jahres mindestens eine Million validierte Unterschriften von EU-Bürger*innen gesammelt werden. 

Die EBI wird von der Good Food For All-Coalition unterstützt, einem europäischen Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen, in dem auch FIAN Deutschland aktiv ist. Die Koalition vereint derzeit mehr als 240 Organisationen aus ganz Europa, die in den Bereichen Soziales, Landwirtschaft, Umwelt und Menschenrechte aktiv sind und gemeinsam an konkreten politischen Vorschlägen für gerechtere und nachhaltigere Ernährungssysteme arbeiten. In Deutschland beteiligen sich aktuell über 20 Organisationen.

Good Food for all

 Jetzt Naturschutz verteidigen!

Jetzt Naturschutz verteidigen!

"Die Bundesregierung hat den nächsten Frontalangriff auf Umwelt- und Naturschutzstandards gestartet. Unter dem Deckmantel der Beschleunigung und Modernisierung von Infrastruktur hat sie beschlossen, dass neue Autobahnen, Bundesstraßen, fossile Leitungen, Trassen und sogar Rastplätze ohne Rücksicht auf Naturschutzgebiete möglichst schnell quer durch die Landschaft gebaut werden. Was dabei unter die Räder kommt? Wälder, Moore, Wiesen, Felder, Flüsse und Auen."

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Kein Kahlschlag bei Demokratiearbeit!

Kein Kahlschlag bei Demokratiearbeit!

"Über 200 Projekte zum Schutz unserer Demokratie stehen vor dem Aus. Der geplante Kahlschlag des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch die CDU-Ministerin Karin Prien bedeutet massive Einschnitte für die Zivilgesellschaft – genau dort, wo Demokratie im Alltag verteidigt wird. (…) Daher fordern wir: Stoppen Sie die Kürzungen und sichern Sie Demokratiearbeit langfristig ab!"

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 Landwirtschaft braucht Fairness

Landwirtschaft braucht Fairness

"Wir fordern Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer dazu auf, sich entschlossen dafür einzusetzen, dass die Zahlung fairer, kostendeckender Preise entlang der gesamten Lieferkette von allen Handelspartnern sichergestellt werden muss. Faire Preise bedeuten, dass sie die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und so existenzsichernde Einkommen und Investitionen ermöglichen. Die Zahlung von unfairen Preisen muss als unfaire Handelspraktik in die UTP-Richtlinie aufgenommen werden."

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