Die Kritik an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer wächst. Während Landwirt*innen mit den Folgen der Dürre kämpfen, wird der CSU-Politiker mit dem Satz zitiert: „Ich kann‘s nicht regnen lassen, sonst tät ich‘s machen.“
In einem Bericht der Funke-Mediengruppe wird Rainer ein schlechtes Zeugnis ausgestellt:
- Der CSU-Politiker kündige angesichts der Dürre „weitere Handlungsoptionen“ an, setze aber nichts um
- Er habe durch das Streichen der Bundesförderung zum tiergerechten Umbau der Ställe Landwirt*innen vor den Kopf gestoßen
- Der Minister lasse Schweinehalter*innen im Regen stehen
- Er ducke sich weg beim Thema Klimaschutz
- Fazit: Rainer verdiene sich den Spitznamen „Minister Tut-nix“ immer mehr
Schon bei dem "Wir haben es satt!"-Protest vor der Sonder-Agrarministerkonferenz im Juli 2025 (siehe Foto) haben wir Rainer dazu aufgefordert, Umwelt- und Tierschutz für Bäuer*innen wirtschaftlich zu machen. Doch der Minister macht das Gegenteil: Sein „Bürokratieabbau“ bedeutet das Streichen von Standards, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen – auf Kosten der Landwirt*innen, die in zukunftsfähige Landwirtschaft investieren wollen.
Diese Agrar- und Ernährungspolitik haben wir satt! Wir wollen gesundes Essen für alle! Das geht nur mit einer bäuerlichen Landwirtschaft, tiergerechter Haltung, Klima- und Umweltschutz, fairen Erzeuger*innenpreise und der Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung. Dafür bringen wir Landwirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen – denn Ernährung und Landwirtschaft gehen uns alle an!
