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Februar

Ökonauten-Runde – gemütliches Treffen mit den Ökonauten

21.02.2018, 19:30 - 22:30 Uhr

Die Ökonauten eG verbindet Menschen in Stadt und Umland. VerbraucherInnen und ErzeugerInnen kommen zusammen und engagieren sich gemeinsam für die Region, für ökologische Lebensmittel, für gemeinsames und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Mit dem Erwerb von fruchtbarem Land legt die Ökonauten eG dafür die Grundlage, schützt dieses langfristig und unterstützt insbesondere neue Existenzgründungen in der Landwirtschaft und kurze Wertschöpfungsketten.

Wohin und wie steuern wir unsere Agrar- und Ernährungssysteme?

22.02.2018, 16:00 - 21:00 Uhr

Zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und globalen Märkten

Die Nachhaltigkeit von Agrar- und Ernährungssystemen hat in der Wissenschaft wie auch in Politik und Gesellschaft stark an Bedeutung gewonnen. Gesellschaftliche Ansprüche werden nicht nur in Bezug auf das Wohlergehen von Nutztieren laut: Unsere Agrar- und Ernährungssysteme sollen umweltfreundlicher und klimaverträglicher werden, einen positiven Beitrag zur Landschaftsgestaltung und ländlicher Entwicklung leisten und dabei einen möglichst hohen Grad an Transparenz sicherstellen.

Die Realisierung solcher Nachhaltigkeitsansprüche kann nur teilweise über einen international integrierten Markt honoriert werden, weshalb staatliche Steuerungsinstrumente eine zentrale Rolle einnehmen. Die Ausgestaltung von Agrar- und Ernährungspolitik ist jedoch umstritten und die Debatten sind stark polarisiert zwischen verschiedenen Interessengruppen. Es ergeben sich entsprechend komplexe Herausforderungen in Bezug auf die Kommunikation zwischen agrar- und ernährungspolitischen Akteuren, den Dialog zwischen Produzenten und Konsumenten und die Rahmenbedingungen von Entscheidungsprozessen.

Wir freuen uns auf Kurzvorträge aus verschiedenen Disziplinen, Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und nicht zuletzt Ihre Diskussionsbeiträge!

Um eine Anmeldung bis zum 16.02.18 per E-Mail wird gebeten (foodberlin-thaer-institut@hu-berlin.de)!

Saatgut-Tagung: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand

27.02.2018, 10:00 - 16:00 Uhr

Saatgut ist nicht einfach nur ein Betriebsmittel, sondern bildet die Grundlage dafür, welche Nutzpflanzen uns zur Verfügung stehen, unter anderem zur Ernährung. Doch die Arten- und Sortenvielfalt der Nutzpflanzen in Deutschland ist stark rückläufig, u.a. wegen der Intensivierung der Landwirtschaft. Das Vorhandensein einer großen Vielfalt an Pflanzenarten und -sorten ist aber nötig. Wechselnden Anforderungen durch Klimaveränderungen oder neue Krankheitserreger wollen wir mit regionalen, widerstandsfähigen Nutzpflanzen begegnen. Das natürliche Erbe vielfältiger Sorten soll erhalten bleiben, da es ein wichtiger Genpool auch für die Nahrungsmittel zukünftiger Generationen ist.

Bei der Tagung stellen Züchter, Vermehrer und Sorten-Erhalter ihre Arbeit mit Saatgut vor. Welche Methoden verwenden sie aber und wie unterschiedlich kann Züchtung gestaltet werden?

Auf der Tagung wird diskutiert werden, welche Anforderungen an qualitatives, vielfältiges Saatgut gestellt werden. Die Vorträge geben Einblick, wie die Struktur des Saatgutmarktes sowie Saatgutrecht und Sortenschutz die Arbeit mit Saatgut stark beeinflussen. Es soll außerdem diskutiert werden, wie Sortenvielfalt erhalten werden kann und wie auch GärtnerInnen, LandwirtInnen, BürgerInnen und Handel dazu beitragen können.

Anmeldung bis zum 21.02.18 unter: schaefer@abl-ev.de oder 02381 / 9053170

Ort: Haus Düsse 2, Ostinghausen 59505 Bad Sassendorf

März

2. Lüneburger Saatgutfestival

04.03.2018, 11:30 - 16:30 Uhr

Auf der Saatgutbörse (ab 13 Uhr) des zweiten Lüneburger Saatgutfestivals können Sie für Garten, Balkon und Beete Tomaten-, Paprika-, Radieschen-, und Bohnensamen, Kräuter, Kartoffeln, Knoblauch und Apfelreiser tauschen, kaufen oder weitergeben. Für mehr Freude im Garten und Geschmack in der Küche. Bringen Sie Ihre Lieblingssorte mit!

Neben der Saatgutbörse wird es auch einen Markt der Möglichkeiten geben auf dem viele lokale Initiativen rund ums Saatgut, Obst, Garten und Landwirtschaft, Ernährung und Naturförderung vorgstellt werden.

Außerdem wird es zwei Ausstellungen geben: eine große Bohnenaustellung mit über 200 Bohnensorten und eine Sonderausstellung zu niedersächsischen Gemüsesorten.

Im Vorfeld findet von 11.30 - 13.00 Uhr ein Vortrag von Anja Banzhaf der Autorin des Buches „Wer die Saat hat, hat das Sagen“ statt.

Ansonsten gibt es auch Anbautipps, Workshops einen Büchertisch Kinderangebote und Kaffee und Kuchen aus dem Museumscafé Luna

Wo: Museum Lüneburg (Willy-Brandt-Straße 1, 21335 Lüneburg)

Der Eintritt ist Frei

Kontakt: lueneburger-saatgutfestival@gmx.de

Verantwortung im Milchmarkt für Menge, Preise und Qualität| Milchtagung 2018

05.03.2018, 09:30 - 16:30 Uhr

Nach einem Jahr mit relativ guten Milchpreisen für die Erzeuger senken die Molkereien ihre Auszahlungspreise wieder. Aktuell wird in der EU und in Deutschland rund 6 Prozent mehr Milch erzeugt als vor einem Jahr. Dafür fehlt offenbar ausreichend kaufkräftige Nachfrage. Und aus der Marktkrise 2015/2016 liegen noch knapp 400.000 Tonnen Magermilchpulver in den Lagerhallen der EU. Wie sollten Milcherzeuger, Molkereien, Bund und EU reagieren? Wie sieht verantwortliches Handeln aus? Was haben wir aus der letzten Krise gelernt? – Das sind die zentralen Fragen des Vormittages.

Besondere Qualitäten der Milcherzeugung stehen auch nachmittags auf dem Programm. Prof. Onno Poppinga stellt ein Projekt vor, das Erfahrungen konventioneller Betriebe mit kraftfutter-reduzierter Milcherzeugung auswerten wird. Petra Müller stellt die MEG Demeter MilchBauern Süd vor und was sie den beteiligten Betrieben bringt. Dr. Peter Hamel berichtet über Marktchancen der so genannten A2Milch für Menschen mit MilcheiweißUnverträglichkeiten. Praxistipps zur Sicherstellung einer hohen Milchqualität u.a. bei der Kühlung der Milch in den Betrieben stellt schließlich der Sachverständige Bernd Scheibel vor.

Ort: Katholische Landvolkshochschule „Anton Heinen“ Hardehausen, Abt-Overgaer-Straße 1, 34414 Warburg

Um Anmeldung wird gebeten:

Bundesgeschäftsstelle der KLJB, Fabian Reitemeier

Tel.: 02224 / 94 65-21

Fax: 02224 / 94 65-44

E-Mail: f.reitemeier@kljb.org

Vom Acker bis auf den Teller – Nahversorgung gemeinsam gestalten

06.03.2018, 18:00 - 21:00 Uhr

„Appetit auf Zukunft“ Veranstaltung zum Thema:

Vom Acker bis auf den Teller – Nahversorgung gemeinsam gestalten!

PROGRAMM:

18:00 Uhr: Eintreffen der Gäste und Stöbern am Markt der Inititativen

18:30 – 19:30 Uhr: Podiumsdiskussion zum Thema „Gemeinsam zur Ernährungswende?!“ u.a. mit folgenden Fragen:

+ Die Macht der KonsumentInnen, Illusion oder Möglichkeit zur Mitgestaltung?

+ Welche Beiträge können verschiedenste Interessengruppen leisten, um gemeinsam einen Nährböden für zukunftsfähige Lebensmittelversorgung zu schaffen?

+ Wie ist Ernährungssouveränität konkret umsetzbar? Wie können regionale Modelle eines ökologisch, sozial und wirtschaftlich verträglichen Lebensmittelsystems funktionieren?

19:30 – 20:30 Uhr: Vorstellung aktueller Nahversorgungsprojekte

ab 20:30 Uhr: Gespräche beim Markt der Initiativen und gemütlicher Ausklang mit lokaler Biokost

Ort: Bio Austria OOE (Auf der Gugl 3, 4021 Linz)

Politisches Marktfrühstück auf der LINDA

17.03.2018, 11:00 - 13:00 Uhr

In Zeiten, in denen 5 Konzerne 90% des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland kontrollieren, ist es durchaus politisch, fast ein Akt des Widerstandes, auf dem Bauernmarkt einzukaufen. Während immer mehr Menschen alles nur noch online bestellen – vom Schnürsenkel bis zur Aubergine - sich das Essen von tendenziell unterbezahlten Lieferant*innen vor die Tür stellen lassen und sich im Supermarkt das in Plastik eingepackte Bio-Gemüse aus Almeria aneinander reiht, suchen wir Begegnungen, Austausch und andere Perspektiven auf unser Essen.

Es ist Zeit, die Filterblasen zwischen Stadt und Land, zwischen Verbraucher*innen und Landwirt*innen platzen zu lassen, über unseren Tellerrand zu schauen und uns mit den Menschen an einen Tisch zu setzen, die unsere Lebensmittel produzieren. Denn nur gemeinsam finden wir Wege aus der anonym-globalisierten Agrarindustrie und holen uns unser Ernährungssystem in Stadt & Umland zurück.

Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern aus dem Berliner Umland, mit Mitgliedern vom Ernährungsrat Berlin und der Berliner Solawi-Gemeinschaft Spörgelhof sprechen wir über die Zukunft von regionalem Essen, diskutieren die tollen Einkaufs-Alternativen die es schon gibt – und frühstücken gemeinsam.

Ort: DIE DICKE LINDA, Kranoldplatz, 12051 Berlin

Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

18.03.2018, 16:00 - 16:00 Uhr

Vortrag & Diskussion mit Anja Banzhaf

Wo bildet eigentlich ein Radieschen seine Samen aus? Kaum jemand weiß das heute noch. Samenbau wird heute selbst in der gärtnerischen Ausbildung nicht mehr gelehrt, und in den vergangenen Jahrzehnten wurde kaum über Saatgut gesprochen. Letzteres hat sich mit der Neuigkeit geändert, dass Bayer Monsanto aufkaufen möchte. Nun wird heiß diskutiert, was ein solcher Zusammenschluss bedeuten könnte – schließlich wäre Bayer damit der weltgrößte Konzern sowohl für Agrarchemie als auch für Saatgut.

In welchem Kontext stehen diese Entwicklungen? Wie sind wir überhaupt in eine solche Situation gekommen? Was bedeutet es, dass in den letzten 100 Jahren weltweit etwa 75% der Vielfalt unserer Kulturpflanzen verlorengegangen sind und dass Bäuer*innen zunehmen die Möglichkeit genommen wird, über ihr Saatgut selbst zu bestimmen? In dem Vortrag wird ein grober Überblick über die Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre gegeben und diskutiert, wie wir das Sagen über unsere Saat wiedergewinnen können. Hierbei soll deutlich werden, warum es so wichtig ist, vielfältige, samenfeste und am besten sogar nicht zugelassene Sorten zu verwenden und ein wenig Saatgut selbst zu vermehren.

Fragen zum praktischen Samengärtnern werden bei diesem Vortrag nicht im Fokus stehen, können aber bei Bedarf andiskutiert werden.

Eintritt ist frei

Ort: VHS Bielefeld, Ravensberger Park 1, Murnau Saal (3.OG.)

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