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Mai

Landwirtschaft für die biologische Vielfalt | Tagung

25.05.2018, 15:30 Uhr - 26.05.2018, 15:00 Uhr

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) betonte in ihrer ersten Regierungserklärung, dass Landwirtschaft und Naturschutz zusammengehören: „Unsere Bürger müssen spüren, dass wir uns um ihre Lebensthemen, wie Lebensmittel, Biodiversität und Natur, kümmern. Hier geht es um unser Wohl, Bewahrung der Schöpfung und Tierwohl“.

Ähnliches war direkt im Anschluss von Svenja Schulze (SPD), der neuen Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zu hören. Sie will in ihrer Amtszeit (den Konflikt) Naturschutz und Landwirtschaft gern friedlich lösen und warb dafür, das Thema Insektensterben nicht gegen, sondern mit der Landwirtschaft anzugehen.

Wie diese politischen Statements in der Praxis der Landwirtschaft umgesetzt werden können, wurde nach mehrjährigen interdisziplinären Diskursen, wie z.B. in unserer Tagungsreihe „Mehr Vielfalt in Agrarlandschaften“, dargelegt. Voraussetzung ist, dass Landwirte für Naturschutzleistungen angemessen und fair bezahlt werden und eine fachliche Beratung auf Augenhöhe an die Hand bekommen müssen.

In der Tagung wird vorgestellt werden, wie die Wirtschaftlichkeit von „Naturschutzprodukten“ der Landwirtschaft organisiert werden kann. Darüber hinaus nehmen die Referenten den ökologischen Landbau unter die Lupe: Wie gut ist Ökolandbau in seinen verschiedenen Formen wirklich in seinen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt? Bei den Diskussionen und den abschließenden Gruppenarbeiten wird Eure/Ihre Meinung und Mitwirken gefragt sein.

Ort: Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V. (Schlossplatz 1d | 06886 Lutherstadt Wittenberg)

Verbindliche Anmeldung bis 18.05 an: E-Mail: info@ev-akademie-wittenberg.de | Tel.: 03491 4988 - 0 | Fax: 03491 4988-22

Tagungsbeitrag: mind. 50€ (weitere Infos unten)

Welches Wachstum ernährt die Welt?

30.05.2018, 10:00 - 17:00 Uhr

Programm:

10:00 Uhr Einführung: Welches Wachstum ernährt die Welt?

10:30 Uhr „Kann Bio Deutschland und die Welt ernähren?“,

11:00 Uhr Welches Wachstum fördern Handelsabkommen?,

11:30 Uhr Die Konzernmacht wächst, was bedeutet das für unsere Ernährung?

12:00 Uhr Podiumsgespräch mit den ReferentInnen

12:45 Uhr Mittagessen

13:45 Uhr Arbeitsgruppen: Bio und Welternährung, Handelsabkommen, Konzernmacht

15:45 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppen.

17:00 Schlussworte der Veranstalter

Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg, Zentraler Campus Raum: HS 5

Juni

Lebensmittel wertschätzen – vom Acker bis zum Teller

07.06.2018, 09:00 - 16:30 Uhr

Bei Produktion, Handel und Konsum von Lebensmitteln ist Wertschätzung ein wichtiger Schlüssel für Nachhaltigkeit. Gemeinschaftliche Anstrengungen vom Acker bis zum Teller sind erforderlich, um etwa Lebensmittelabfälle deutlich zu verringern und begrenzte Ressourcen zu schonen. Denn noch immer landen in Deutschland jährlich Millionen Tonnen essbarer Nahrungsmittel im Müll.

Um neue Ansätze und konkrete Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit Lebensmitteln geht es daher bei der Tagung „Lebensmittel wertschätzen – vom Acker bis zum Teller“, zu der die Verbraucherzentrale NRW einlädt. Die Tagung bietet eine Plattform für den Austausch verschiedener Sichtweisen von Erzeugern, Politik, Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherschutz rund ums Thema „Wertschätzung von Lebensmitteln“.

Ziel ist es, einen Beitrag zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie zu den Sustainable Development Goals (SDG), vor allem zum Ziel 12 „Nachhaltige Produktions- und Konsummuster“, zu leisten. In verschiedenen Foren diskutieren die Teilnehmer zudem neue landwirtschaftliche Konzepte, Fragen der Verbraucherbildung und die Auswirkungen veränderter Ernährungsgewohnheiten auf die Wertschätzung von Lebensmitteln.

Ort: Hotel MutterHaus, Geschwister-Aufrichtstraße 1, in Düsseldorf-Kaiserswerth

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

August

Basis-Kurs Solidarische Landwirtschaft

10.08.2018, 15:00 Uhr - 12.08.2018, 14:00 Uhr

Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Wie funktioniert diese Wirtschaftsart?

Was daran ist mehr als Direktvermarktung?

Wie kann ich eine Solidarische Landwirtschaft starten?

Wie funktioniert es bereits bei Anderen?

 

Auch in diesem Jahr bietet das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft wieder einen Basis-Kurs an.

Der Kurs richtet sich an interessierte Einsteiger (Erzeuger und Verbraucher) sowie Netzwerker und Menschen, die sich in ihrem beruflichen Kontext fortbilden wollen und sich eine andere Verbindung zwischen den Landbewirtschaftenden und den Verbrauchern wünschen.

Neben einer fundierten Einführung in die Wirtschaftsform Solawi geht es in dem Kurs ganz praktisch um Planung und Aufbau eines Solidarhofes. Die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Prozessen und Faktoren ermöglicht es den TeilnehmerInnen, anschließend selbständig eine Solawi zu gründen. Gemeinsam und anhand eurer Fragen und Interessen wollen wir an diesem Wochenende die Grundlagen von Solawi theoretisch und praktisch kennenlernen.

 

Ort: Solawi Hof Tangsehl (Tangsehl 2, 21369 Nahrendorf)

Anmeldung bis 27.07.2018 unter anmeldung@solidarische-landwirtschaft.org

 

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