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30.07.2015 |

Studie zu Glyphosat von Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nicht berücksichtigt?

Spraying
Glyphosat wird in Kolumbien aus der Luft versprüht (Foto: Roger Smith/flickr.com)

Eine Studie, wonach Glyphosat bei Mäusen Krebs auslösen könnte, sorgt für weitere Diskussionen um den meist verkauften Herbizidwirkstoff. In der Kritik steht eine Bundesbehörde: sie soll Politik und Öffentlichkeit nicht informiert haben. Die Behörde weist das zurück – die Effekte der Tieruntersuchung seien „toxikologisch nicht relevant“. Am Mittwoch wurde ein umfassender Bericht der WHO-Krebsforschungsagentur IARC veröffentlicht. Dieser hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ eingestuft.

Laut dem ARD-Magazin FAKT hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem vertraulichen Papier notiert, eine auf zwei Jahre angelegte Fütterungsstudie habe „sehr begrenzte Evidenz einer Kanzerogentität“ von Glyphosat erbracht. Die Behörde ging zudem davon aus, dass den Experten der IARC diese Studie nicht vorgelegen habe – ansonsten hätten sie sie wohl als wichtigstes Argument für die Einstufung von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ herangezogen.

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