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Nachrichten

24.02.2011 |

Ilse Aigner über Tier- und Verbraucherschutz

Bundesagrarministerin Ilse Aigner über Massentierhaltung, sichere Lebensmittel, Agrarprämien und die Spekulation mit Rohstoffen.Ihr Ziel sei, dass die neue europäische Agrarpolitik von Landwirten und Verbrauchern akzeptiert wird und für die Umwelt tatsächlich mehr Nutzen stiften. Sie soll aber auch umsetzbar und möglichst unbürokratisch sein.

24.02.2011 |

Besser als Bio

Besser als Bio
Besser als Bio

Bei der Aktion "Koch sucht Bauer" wollen Spitzenköche Brandenburger Landwirte finden, die ihnen exzellente Produkte liefern. Die Köche behaupten, sie bekämen "auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall" weder tagesaktuell geerntetes Gemüse, noch fangfrischen Fisch oder artgerecht aufgezogenes Lamm aus der Region.Deshalb wird nun ein neues Netzwerk für Landwirte und Gastronomen in Berlin gegründet.

22.02.2011 |

EU-Mitgliedsländer für Aufhebung der Null-Toleranz

Null-Toleranz Unterschriften Übergabe an Aigner auf der Biofach
Verbände forderten 2011 von Verbraucherministerin Aigner die Beibehaltung der Null-Toleranz für gentechnisch veränderten Organismen. (Foto: Joyce Moewius)

Die EU-Mitgliedsstaaten stimmten heute für die Aufhebung der Null-Toleranz in Futtermitteln. Demnach dürfen Futtermittelimporte künftig mit in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen verunreinigt sein. Die EU gibt damit dem Druck der Futtermittelindustrie nach, die immer wieder behauptet, dass durch die geltende Null-Toleranz eine Futtermittelknappheit erzeugt würde. Untersuchungen belegen jedoch, dass es in den letzten Jahren kaum Lieferungen mit nicht zugelassenen GVO in die EU gegeben hat. Einfuhrverweigerungen gab es lediglich bei Lieferungen aus den USA, die selbst eine Null-Toleranz für nicht zugelassene GVO haben. Ein Rechtsgutachten des BUND zeigt, dass die Aufhebung der Null-Toleranz gegen EU-Recht verstößt. Denn auch geringste Spuren nicht zugelassener GVO sind in der EU verboten. "Künftig soll in jeder Tonne Futtermittel bis zu 1 kg nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) vorhanden sein dürfen", rechnet der BÖLW vor.

21.02.2011 |

Protest gegen Tierfabrik in Wietze

Die Linksfraktion hat bei einer gemeinsamen Aktion vor dem Landtag mit der örtlichen Bürgerinitiative gegen den geplanten Geflügelschlachthof in Wietze protestiert. Mit einem Transparent machten die Teilnehmer auf den Bau von Europas größtem Schlachthof aufmerksam. „Wir lehnen den Bau aus anwohnerrechtlichen, ökologischen und aus Gründen des Tierschutzes ab..."sagte Marianne König, die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

18.02.2011 |

EU-Agrarreform einfach & wirksam

Vor dem EU-Rat der Agrarminister/innen am kommenden Montag in Brüssel hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) heute einen Vorschlag zur anstehenden Reform der EU-Agrarpolitik vorgelegt. Die ABL kritisiert dass einige Interessensgruppen, die Qualifizierung der Gelder als zu kompliziert darzustellen, um sie schließlich ganz zu verhindern. Dabei ist die soziale und ökologische Konditionierung der Gelder sehr einfach und wirksam möglich.

18.02.2011 |

Erfolgreicher Kampf gegen geplante Tierfabrik in Linkolnshire

Cows-Lincolnshire
Cows-Lincolnshire

Britische TierschützerInnen verhinderten erfolgreich den Bau einer geplanten Tierfabrik in Lincolnshire, England. Sie sammelten eine Rekordanzahl von Einsprüchen gegen geplante Super-Farm für 3.770 Milchkühe. Mehr als 14.000 Beschwerden wurden bei der Baubehörde des Bezirks Lincolnshire gegen den geplanten Bau der Massentier-Fabrik eingereicht, eine Online-Petition gegen das Projekt wurde von mehr als 72.000 Menschen unterschrieben.

18.02.2011 |

Neuer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium ein Freund der Agro-Gentechnik

Peter Bleser Portrait
Peter Bleser, neuer Parlamentarischer Staatssekretär im BMELV, ist ein Freund der Gentechnik und ein Kritiker des Ökolandbaus.(Photo:genfood.at)

Gestern wurde der neue Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser durch Bundesministerin Ilse Aigner zu seinem Amtsantritt im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) begrüßt. Bleser sieht die Gentechnik als „nutzbringende Zukunftstechnologie“ und plädierte im deutschen Bundestag öffentlich gegen den Anbaustopp des Gentechnik-Mais MON810. Den Ökolandbau bezeichnet er als eine "Rückkehr in die Nostalgie". Ministerin Ilse Aigner hingegen hält die Bio-Branche als zukunftsweisend und bekannte auf der Grünen Woche: "Der ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert." Bleibt abzuwarten wer sich bei diesen Fragen im Ministerium durchsetzt.

17.02.2011 |

Biobauer sein lohnt sich in Deutschland nicht, weil es die Politik so will

Bei der Frage biologischer oder konventioneller Landbau geht es nicht nur um eine Glaubensfrage, sondern vor allem um einen Milliardenmarkt, von dem auch in Deutschland viele Arbeitsplätze abhängen. Mit Pestiziden, künstlichen Düngemitteln und nicht weiter- verwertbarem Saatgut erwirtschaften Agrar- und Chemiekonzerne wie Monsanto, Bayer, BASF oder Syngenta Milliardengewinne.

16.02.2011 |

Hitzige Debatte im Hinterland

Einen Kaktus bekam Landesbauernpräsident Friedhelm Schneider zum Abschluss einer Debatte im hessischen Schwabendorf über die Zukunft der Landwirtschaft von eine jungen Milchbäuerin überreicht. Die Diskussion sei streckenweise ausser Kontrolle geraten berichtet das Lokalblatt.

14.02.2011 |

Weltsozialforum: Für Demokratie und Ressourcenschutz

wsf frauen
Foto: dapd

Mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Demokratie und verantwortungsvollem Umgang mit den Ressourcen Afrikas ist das 10. Weltsozialforum am 11.2. in Dakar (Senegal) zu Ende gegangen. nach Angaben der Organisatoren nahmen 45.000 Menschen von 1.200 Organisationen aus 130 Ländern teil.