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August

Die Zukunft der Agrarpolitik nach der Bundestagswahl - BUND und NABU diskutieren mit Parteivertreter*innen

30.08.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Wenn im Herbst dieses Jahres der neu gewählte Bundestag zusammentritt, müssen die Belange von Umwelt und Naturschutz stark vertreten sein. Dafür kämpfen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU e.V.). Ein zentrales Thema ist die Landwirtschaft: Immer wieder steht die Agrarpolitik in der Kritik, nicht ausreichend für das Wohl der Tiere zu sorgen. Zudem gefährden viele landwirtschaftliche Praktiken die Artenvielfalt in Deutschland und Europa. Ein Umsteuern ist deshalb unbedingt notwendig.

Welche Maßnahmen muss die neue Bundesregierung für eine faire, umweltverträgliche und tiergerechte Landwirtschaft in Deutschland und Europa ergreifen? An welchen Kriterien muss sich die neue Bundesregierung messen lassen? Diese und weitere Fragen diskutieren BUND e.V. und NABU e.V. mit Vertreter*innen der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien.

Datum: 30. August 2017

Ort: Raschplatzpavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Zeit: 19:00 Uhr

Im Gespräch: Dr. Matthias Miersch (MdB), SPD

Hans-Georg von der Marwitz (MdB), CDU (angefragt)

Dr. Kirsten Tackmann (MdB), Die LINKE

Friedrich Ostendorff (MdB), Bündnis 90/Die Grünen

Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender BUND e.V.

Olaf Tschimpke, Präsident NABU e.V.

Um Anmeldung bis 23.08.2017 wird gebeten unter www.NABU.de/anmeldung-hannover.

September

WIR HABEN ES SATT!-Aktionstour gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken

06.09.2017, 11:00 Uhr - 09.09.2017, 22:00 Uhr

Die Agrarpolitik der Bundesregierung hat fatale Auswirkungen: In deutschen Tierfabriken werden pro Jahr mehr als eine halbe Milliarde Hähnchen geschlachtet, die in Betrieben mit 50.000 oder mehr Tieren großgezogen werden. Hierzulande verfügen drei Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe über die Hälfte der Agrarfläche und Megakonzerne wie Bayer und Monsanto wollen noch mehr Kontrolle über unsere Äcker und Teller.

Kurz vor der Bundestagswahl legen wir an drei agrarpolitischen Brennpunkten den Finger in die Wunde der Agrarindustrie. Komm mit, wenn wir vom 6. bis 9. September mit einem Bus von den Bayer-Werkstoren am Rhein über die Felder Thüringens zum Wiesenhof-Megaschlachthof in Königs Wusterhausen bei Berlin reisen. Die nächste Regierung muss die Agrar- und Ernährungswende offensiv angehen!

Mi., 6. September 2017, 11 Uhr | AKTION FÜR SAATGUTVIELFALT UND GEGEN KONZERNMACHT : "BAYER & MONSANTO: FINGER WEG VON UNSEREM ESSEN!" | Bayer-Zentrale, Kaiser-Wilhelm-Allee 1, Leverkusen

Do./Fr., 7./8. September 2017 | AKTIVITÄTEN ZU LANDGRABBING IN THÜRINGEN | LebensGut Cöbstädt, Schulplatz 8, Drei Gleichen

Sa., 9. September 2017, 13 Uhr | "WIR HABEN TIERFABRIKEN SATT!"-DEMONSTRATION ZUM WIESENHOF-MEGASCHLACHTHOF (anschl.: "Tanzen, essen, baden - Fest für die Agrarwende") | Bahnhof Königs Wusterhausen bei Berlin

Anmeldung zur kostenlosen Mitfahrt im Aktionsbus: info@wir-haben-satt.de

Aufruf zur "WIR HABEN TIERFABRIKEN SATT!"-Demo gegen Wiesenhof-Megaschlachthof | Königs Wusterhausen

09.09.2017, 13:00 - 22:00 Uhr

Industrielle Tierproduktion bedeutet massenhaftes Tierleid, tonnenweise Antibiotika in der Tiermast und prekäre Arbeitsverhältnisse in Megaschlachthöfen. In Königs Wusterhausen bei Berlin will der größte deutsche Geflügelproduzent Wiesenhof 240.000 Hühner am Tag schlachten (rund 75 Millionen Tiere/Jahr). Trotz fehlender Genehmigungen wurden die Schlachtkapazitäten bereits erhöht. Hierzulande führt die Überproduktion zu immer größeren Geflügelmastanlagen und zur Belastung des Grundwassers. Im globalen Süden, etwa in Westafrika, zerstören deutsche Exporte die Lebensgrundlagen von Bäuerinnen und Bauern. Statt weiterhin die Tierfabriken der Agrarindustrie zu fördern, muss die Politik den Umbau zu besonders artgerechter Tierhaltung bei gleichzeitiger Fleischreduktion anpacken.

Wir fordern bei der Demonstration gegen den Wiesenhof-Schlachthof: Tierfabriken dichtmachen und Bauernhöfen eine wirtschaftliche Perspektive für den Stallumbau bieten! Kommt vorbei und protestiert mit uns!

WANN? Sa., 9. September 2017, 13 Uhr

WO? Bahnhof Königs Wusterhausen bei Berlin

Ab 15 Uhr: ABSCHLUSSKUNDGEBUNG am Wiesenhof-Schlachthof in Niederlehme

Ab 17 Uhr: „TANZEN, ESSEN, BADEN - Fest für die Agrarwende“ (Ort wird noch bekannt gegeben)

GRÜNE LIGA Berlin lädt zur "International Urban Farming Conference" ein

11.09.2017, 09:00 Uhr - 12.09.2017, 19:00 Uhr

Die „International Urban Farming Conference“ gibt internationalen Projekten urbaner Landwirtschaft aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden die Möglichkeit sich vorzustellen, in den Dialog miteinander zu treten und sich langfristig zu vernetzen.

Dafür hat die GRÜNE LIGA Berlin ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Exkursionen wird der Fokus auf folgenden Hauptthemenfeldern liegen:

1. Ernährungssicherheit & Ernährungssouveränität

2. Klima & Umwelt

3. Recht auf Stadt & Zugang zu Ressourcen, Lokales Wirtschaften

4. Bildung/ Empowerment/ Qualifizierung

Ziel ist es, die Bedeutung der urbanen Landwirtschaft für eine nachhaltige und resiliente Stadtentwicklung sowie für Nahrungssicherung und Klimaschutz heraus zu stellen, Ansätze für gesellschaftlichen Wandel auf kommunaler Ebene anzustoßen und zu verstetigen. Außerdem möchten die Veranstalter*innen mit der Konferenz einen Süd-Nord-Austausch auf Augenhöhe fördern und kommunale Partnerschaften zwischen dem Globalen Norden und Süden aufbauen und stärken.

WO? Die Konferenz wird von der GRÜNEN LIGA Berlin veranstaltet und findet in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin statt.

WANN? Die Konferenz findet vom 11.09. bis 12.09.2017 statt. Am 13.09. gibt es mehrere Möglichkeiten, lokale Urban Farming-Projekte in Exkursionen teilzunehmen.

ANMELDUNG Die Anmeldefrist endet am 28.08.2017.

Anbau und Verwendung von Soja aus globalhistorischer Sicht - WEBINAR

19.09.2017, 16:30 - 17:30 Uhr

Am 19. September 2017 zwischen 16.30 und 17.30 Uhr wird ein kostenloses Webinar zu Anbau und Verwendung von Soja aus globalhistorischer Sicht durch geführt. Kerstin Lanje ist Referentin für Welthandel und Ernährung bei Misereor und hat einen Akteurs-Dialog zum nachhaltigen Sojahandel zwischen Brasilien und Niedersachsen an der Evangelischen Akademie Loccum durchgeführt.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich per E-Mail bis zum Montag 18.09.2017 an bei: Birgit Marzinka (marzinka@agentur-bildung.de). Sie erhalten einen Link, mit dem Sie sich als Gast mit einem Gastnamen in das Webinar einloggen können. (Beispiele für Webinare finden Sie auf dem Portal Lernen aus der Geschichte unseres Kooperationspartners Agentur für Bildung e.V.: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/Web-Seminare)

Frei und fair? Eine Tagung zum internationalen Agrarhandel im Interesse von Mensch und Umwelt I Hofgeismar

22.09.2017, 12:30 Uhr - 23.09.2017, 14:00 Uhr

Ob TTIP oder CETA – internationale Handelsabkommen sind umstritten. Im Zentrum der Kontroversen steht die Frage, wie die internationale Handelspolitik fair, sozial und ökologisch gestaltet werden kann.

Profitieren vom Freihandel nur die globalen Konzerne oder auch die weltweite Ernährungssicherheit? Ist durch die neue US-Regierung eine Renaissance des Protektionismus zu erwarten? Kann der internationale Handel mit Bioprodukten eine sinnvolle Strategie sein?

Sollte es zur politischen Aufgabe von Kommunen gehören, die Vermarktung stadtnaher Produkte zu fördern? Wie kann vermieden werden, dass soziale und ökologische Standards kleine ProduzentInnen benachteiligen? Ist der Faire Handel eine Alternative?

Diesen Fragen möchte das AgrarBündnis, die Ev. Akademie Hofgeismar und die Fachstelle Kirche im ländlichen Raum der EKKW nachgehen. Die VeranstalterInnen haben dafür ein buntes Programm mit externen ReferentInnen und Raum für Austausch zusammengestellt. Die zweitägige Tagung findet am 22. und 23. September im entspannten Ambiente der Evangelischen Akademie Hofgeismar statt.

Gründungsveranstaltung des Ernährungsrates Dresden

25.09.2017, 16:00 - 20:00 Uhr

Nach Berlin, Köln und Hamburg ist es jetzt auch in Dresden soweit: die Gründung des Ernährungsrates wird am 25. September 2017 von 16 bis 20 Uhr gefeiert. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem abwechslungsreichen Programm teilzunehmen und sich für eine gesunde und nachhaltige Ernährung in Dresden und der Region einzusetzen.

Die VeranstalterInnen - ein Bündnis aus zahlreichen AkteurInnen aus Organisationen, Firmen, Verbänden und Privatpersonen - planen einen Fachvortrag zu den Potentialen regionaler und nachhaltigerer Versorgung in Dresden und der Region.

Anschließend ist Raum für konkreten Austausch in Kleingruppen zu Themen wie:

o Stadtlandwirtschaft und Essbare Stadt

o Regionalität in Anbau, Verarbeitung und Verkauf

o Öffentliche und private Verpflegung

o Bildung und Ernährungskompetenz

Im Anschluss der Veranstaltung laden die VeranstalterInnen herzlich zu einem gemeinsamen Austausch bei einem regionalen Imbiss und Getränken ein.

Wo: Plenarsaal des Rathauses, Rathausplatz 1, 01067 Dresden

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. und dem Gartennetzwerk Dresden unter Mitwirkung der Verbrauchergemeinschaft Dresden, deinHof, Schellehof, dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen und den über 70 im Initiativkreis Ernährungsrat vertretenen Organisationen, Firmen, Verbänden und Privatpersonen.