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April

Vortragsreihe: 'Der Weltagrarbericht - Wie wir die Welt ernähren ohne sie zu zerstören '

14.04.2014, 16:40 Uhr - 23.06.2014, 20:00 Uhr | Dresden (Sachsen)

Wie wir die Welt ernähren ohne sie zu zerstören! Wie wir die Welt ernähren ohne sie zu zerstören!

Am 14. April beginnt die neue Vortragsreihe 'Der Weltagrarbericht - Wie wir die Welt ernähren ohne sie zu zerstören'. Dabei werden die Agrarwissenschaftlerin und Tierärztin Dr. Anita Idel, die als Lead-Autorin im Weltargarrat mitgewirkt hat, und Benny Haerlin, der die europäischen und nordamerikanischen NGOs im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts vertrat, über die zentralen Botschaften des Weltagrarberichts referieren. Alle zwei Wochen werden bis Ende Juni Themen wie die weltweite Hungerproblematik, Auswirkungen der industriellen Tierhaltung und Alternativen dazu sowie Themen wie Agrarökologie und Ernährungssouveränität behandelt. Die Vortragsreihe ist auch für Nicht-Studenten offen.

Seminarreihe 'Lokal hacken-Global denken': Auf den Teller statt in die Tonne!

26.04.2014, 14:00 - 18:00 Uhr | Prinzessinengarten Berlin (Berlin)

Zuviele Nahrungsmittel landen in der Tonne Zuviele Nahrungsmittel landen in der Tonne

Mindestens ein Drittel unserer Lebensmittel wandert in den Müll – welche Auswirkungen das auf Klimawandel, Umwelt und Lebensmittelpreise hat, ist Gegenstand dieses Seminars. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die Zusammenhänge zwischen Verschwendung und Ressourcenaufwand sowie die Preiskämpfe der Landwirtschaft hierzulande und in wirtschaftlich benachteiligten Ländern veranschaulicht. In diesem Seminar werden verschiedene Arten der Lebensmittelverschwendung und ihre jeweiligen Gründe behandelt. Alternativen werden aufgezeigt und im 2. Teil des Seminars auf praktische Art und Weise erfahrbar gemacht. Wir kochen mit den oft vergessenen Bestandteilen unserer Lebensmittel und zeigen Möglichkeiten für die lokale und ökologisch vertretbare Verwertung nicht mehr nutzbarer Lebensmittel auf.


Die Seminarreihe ist komplett ausgebucht, leider sind keine Anmeldungen mehr möglich!

Seminarreihe 'Lokal hacken-Global denken': Der Boden: Woraus besteht er wem dient er?

30.04.2014, 12:00 - 16:00 Uhr | Prinzessinengarten Berlin (Berlin)

Lebenswichtige Ressource: Der Boden Lebenswichtige Ressource: Der Boden

Boden ist Grundvoraussetzung für unsere tägliche Nahrungsmittelversorgung. Doch was ist Boden eigentlich und wo kommt die Erde her, die ich vielleicht im Baumarkt kaufe? Wie kann ich die Landrechte der Bauern hierzulande, aber auch in wirtschaftlich benachteiligten Ländern mit meinem Konsum beeinflussen und ist Landgrabbing nur ein Phänomen in ärmeren Ländern? Welchen Einfluss hat der landwirtschaftliche Umgang mit Böden auf den Klimawandel?
Dieses Seminar zeigt im ersten Teil die vielfältigen Auswirkungen der Bodenherstellung und der aktuellen Landpolitik auf. Im zweiten Teil stehen die Möglichkeiten der Herstellung eigenen Bodens in der Stadt und auf kleinstem Raum im Mittelpunkt. Welche Ressourcen sind nutzbar, die man vielleicht gar nicht als solche erkennt? Wir werden auf den ökologischen Nutzen der Bodenherstellung und -bereitstellung in urbanen Räumen eingehen, um den TeilnehmerInnen ihre Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die sie z.B. im Hinterhof oder auf dem Balkon haben.


Die Seminarreihe ist komplett ausgebucht, leider sind keine Anmeldungen mehr möglich!

Mai

Internationale Ernährungstagung am Goetheanum

01.05.2014, 19:00 Uhr - 03.05.2014, 16:30 Uhr | Goetheanum in Dornach (Solothurn)

Internationale Ernährungstagung Internationale Ernährungstagung

Ernährung ist Umwandlung: Vom Anbau über die Verarbeitung, das Zubereiten bis zum Essen und Verdauen – alles geschieht im Prozess der Bewegung und Veränderung. Ein Prozess, der von der lebendigen Erde über Pflanzen und Tiere bis zum Menschen führt. Diese „alchemistischen“ Vorgänge der Umwandlung bilden die Qualität der Ernährung.
Wie können wir diese Umwandlungsvorgänge bewusst erkennen, begleiten und im Ernährungsalltag umsetzen? Wie können wir die ursprüngliche Qualität, die in den Pflanzen oder Tierprodukten angelegt ist, so weiter verwandeln, dass es zu einer wirklichen Veredelung kommt? Nebst der Vertiefung dieser Themen soll die Tagung auch dazu beitragen, dass Menschen und Ernährungsinitiativen aus verschiedenen Ländern sich besser kennenlernen und zunehmend vernetzen. Darum werden verstärkt kooperative und dialogische Methoden angewendet. Die Tagung ist für alle Interessenten offen und dreisprachig (Simultanübersetzung). Workshops finden mehrsprachig statt.

Gentechnik-Pflanzen: Risiko ohne Kontrolle?

07.05.2014, 10:30 - 17:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Ist Gentechnik kontrollierbar? Ist Gentechnik kontrollierbar?

Gentechnisch veränderte Gräser, Raps und Baumwolle breiten sich in verschiedenen Regionen der Welt unkontrolliert aus. Bei Mais und Reis kommt es immer wieder zu Kontaminationen in den Ursprungsregionen
der Lebensmittelpflanzen. Gleichzeitig fehlt aufseiten der Risikoforschung und der Behörden eine wirksame Kontrolle: Es mangelt an unabhängigen Studien, und die Experten der Zulassungsbehörden haben oft eine zu große Nähe zur Industrie.
Welche Maßnahmen müssen also ergriffen werden, damit Mensch und Umwelt besser geschützt werden? Wie kann die Unabhängigkeit der Behörden gegenüber der Industrie gestärkt werden? Müssen alle nachfolgende Generationen mit den von uns verursachten Risiken leben? Testbiotech lädt Sie herzlich ein, darüber am 7. Mai 2014 in Berlin mit Experten und Abgeordneten des Deutschen Bundestags zu diskutieren!

Filmvorführung: Zukunftsfelder – Philippinische Bauern im Klimawandel

09.05.2014, 19:30 - 21:00 Uhr | Elmshorn (Schleswig-Holstein)

Ein Film über den Klimawandel und seine Folgen Ein Film über den Klimawandel und seine Folgen

Taifune, Trockenheit, steigender Meeresspiegel: Die Philippinen erleben die Folgen des Klimawandels. Wie überall auf der Welt müssen auch dort Bauern Anpassungsstrategien für die veränderten Bedingungen entwickeln. Die Bauern des Netzwerkes MASIPAG tun dies, indem sie die Vielfalt ihrer Sorten und Kulturen erhöhen und sich unabhängig machen von teuren externen Inputs wie Düngern, Saatgut und Pestiziden. Sie züchten eigene angepasste Reissorten und stellen die Nahrungserzeugung für die eigene Familie vor den Profit. Aber auch Wissenschaftler und Unternehmen suchen nach Lösungen, jedoch meist mit hohem technischem Aufwand. Denn eines ist klar: Gebraucht wird eine neue, angepasste nachhaltige Landbewirtschaftung, dort und hier in Europa. Können wir von den philippinischen Bauern etwas lernen?

Aktionswoche SAAT-GUT-BROT

10.05 - 01.06.2014 | deutschlandweit

Vielfalt statt Einfalt! Vielfalt statt Einfalt!

Nach dem Erfolg der ersten SAAT-GUT-BROT. Aktion im Herbst 2013, zu Gunsten der biologischen Züchtungsinitiativen, organisiert der Verein Die Bäcker. Zeit für Geschmack auch in diesem Jahr die Aktionswoche. Zahlreiche Bäckereien in Deutschland und Österreich bieten vom 2. bis 7. Juni 2014 ihren Kunden wieder ein besonderes Brot an. Der gesamte Verkaufserlös dieser Brote mit ‚Mehrwert‘, gebacken aus Erhaltungssorten und/oder biologisch gezüchteten Sorten, wird nach Abschluss der Aktion als Spende dem Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft übergeben.
Um auf die Beweggründe der Bäckerinnen und Bäcker und die Aktionswoche selbst aufmerksam zu machen, finden zwischen dem 10. Mai und dem 1. Juni über 20 Auftaktveranstaltungen statt. Unter dem Motto ‚Das Bäcker. Fest für Vielfalt‘ wird in der Markthalle Neun, bei der Kulturellen Landpartie im Wendland, auf Dorfplätzen, auf Bio-Bauernhöfen, Märkten und in Backstuben zwischen Berlin und Salzburg gefeiert und informiert.
Bei den Veranstaltungen wird der Zusammenhang und die Bedeutung nachhaltiger, regionaler Wirtschaftsstrukturen - vom frei verfügbaren, nachbaufähigen/samenfesten Saatgut über die bäuerliche Landwirtschaft bis zur handwerklichen Lebensmittelherstellung (Bäckereien, Mühlen) - nicht zuletzt durch die Teilnahme verschiedener Akteure aus den jeweiligen Bereichen der Wertschöpfungskette sichtbar.
Die Folgen der dominierenden, auf Privatisierung aller Lebensgrundlagen (Boden, Wasser, Saatgut) ausgerichteten, industriellen Land- und Nahrungsmittelwirtschaft, betreffen uns alle. Die Auftaktveranstaltungen verstehen wir als einen winzigen Baustein um Alternativen zu diesem System weiter zu entwickeln und Netzwerke auszubauen. Gemäß dem Motto ‚Global denken und lokal/regional handeln‘ können wir ganz konkret, ob als Bäcker und Bäckerin, Bauer und Bäuerin oder Kunde und Kundin, jeden Tag zu einer Veränderung zum Besseren beitragen. Verantwortung als Freiheit zu erfahren und nicht als Last, ist ein Lernprozess - der auch Freude machen darf. Deshalb laden wir alle interessierten Menschen zu den zahlreichen Bäcker. Festen ein.

DiskussionsForum: „Neue Wege nicht alleine gehen - Beratung und Kooperationen zielgerichtet gestalten“

12.05.2014, 10:30 - 13:30 Uhr | Kassel (Hessen)

DiskussionsForum des Agrarbündnisses DiskussionsForum des Agrarbündnisses

Die Verbände im AgrarBündnis sind sich einig: Der agrarindustrielle Weg ist ein Irrweg. Die Landwirtschaft, für die das AgrarBündnis steht, geht andere Wege. Viele Kräfte sind dabei, diese Wege zu entwickeln und zu ebnen. Bauern und Bäuerinnen, Marktpartner, Verbände, Aktive vor Ort, Wissenschaft und andere mehr.
Eine besondere Bedeutung haben die Beratung sowie die Organisation von Kooperationen innerhalb von Wertschöpfungsketten, durch die das Neue mögliche wird. Auch die Politik hat diese besondere Bedeutung erkannt. Beratung, Wissenstransfer und Innovation sind daher Stichworte, die in der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik einen höheren Stellenwert haben als bisher.
Im Rahmen der 2. Säule basteln die Bundesländer derzeit an ihren Programmen und viele Akteure bereiten sich aktiv auf die neuen Programme vor. Wir wollen über den aktuellen Stand informieren und diskutieren.

NABU-Europatalk: Naturschutz vor der Wahl

21.05.2014, 13:00 - 17:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Gespräche und Diskussionen zur Europawahl Gespräche und Diskussionen zur Europawahl

Am 25. Mai ist Europawahl. Das neue EU-Parlament wird Weichen stellen, die uns auch in Deutschland direkt betreffen werden. So müssen die Parlamentarier mitentscheiden, wie der dramatische Rückgang von Tier- und Pflanzenarten bis 2020 gestoppt und eine Erholung der angeschlagenen Ökosysteme eingeleitet werden kann - so wie es international vereinbart worden ist. Erst im März hat die Bundesregierung erschreckende Zahlen zur Lage der Natur veröffentlicht. Umfragen belegen, dass Bürgerinnen und Bürger im Naturschutz besondere Erwartungen an die EU haben. Zu Recht: Natura 2000, am 21.5.1992 gemeinsam
von den EU-Staaten ins Leben gerufen, ist zum weltweit größten Schutzgebietsnetzwerk
geworden und zeigt Wirkung: Ob Seeadler, Biber oder Kranich - ihre Rückkehr nach Deutschland beweist, dass es Hoffnung gibt, wenn wir den Naturschutz ernst nehmen.

Am europäischen Natura-2000-Tag laden wir Sie herzlich zu unserem NABU-Europatalk „Naturschutz vor der Wahl“ ein. Auf dem Podium fragen wir die Kandidaten der Parteien: Wie wollen Sie die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger für einen ambitionierten Naturschutz erfüllen und was werden Sie im Europaparlament für die biologische Vielfalt tun?
Vor der Diskussionsrunde werden wir unter anderem die Geschichte
spektakulärer Comebacks europäischer Tierarten erzählen und Sie erhalten
von der Bundesregierung die neuesten Informationen zur Lage
der Natur.

Juni

Internationales Studenten Festival: 'Lost in Consumption?'

21.06 - 28.06.2014 | Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)

Welche Auswirkungen hat unser Konsum? Welche Auswirkungen hat unser Konsum?

Unter dem Motto 'Lost in Consumption - Rethinking Economy' werden vom 21. bis 28. Juni 2014 bis zu 150 Studierende aus ganz Europa in unserer schönen Stadt zusammenkommen und sich in Workshops mit den Themen Konsum und Wirtschaft befassen. Darüber hinaus werden auch wieder bunte Kulturveranstaltungen wie die Fête de la Musique und das Running Dinner die Zeit verschönern.
Wir möchten auf der einen Seite mit den Teilnehmenden unsere Rolle als Konsumenten intensiv beleuchten. Für viele Menschen in Europa scheint inzwischen der Konsum zum Lebensmittelpunkt und einzigen Weg zu persönlichen Glück geworden zu sein. Bestimmend sind vor allem das eigene Einkommen und die Zahl der materiellen Güter, die damit erworben werden können.
Doch auch die Folgen eines so stetig wachsenden Konsums sollen nicht außer Acht gelassen werden. Zunächst muss hier der Blick auf die direkten Umwelteinflüsse, den Klimawandel sowie die begrenzten Ressourcen unseres Planeten geworfen werden. Welche Auswirkungen haben beispielsweise unser hoher und stetig weiter steigender Fleischkonsum oder das Streben nach uneingeschränkter Mobilität auf Basis fossiler Energieträger? Auch die sozialen Auswirkungen unseres Konsums sollen im Rahmen des Festivals in Betracht gezogen werden. So befördern wir zum Beispiel durch eine Mentalität des 'je billiger desto besser' menschenunwürdige, gesundheitsschädliche oder gar lebensgefährdende Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern. Doch ist uns Europäern materieller Wohlstand das wirklich wert? Warum handeln wir so oft entgegen den allgemein gültigen Wertvorstellungen? Liegt es daran, dass uns die Konsequenzen nicht weiter tangieren? Schlussendlich sollen dabei auch Lösungsansätze diskutiert werden, denn die Frage ist natürlich auch immer: Wie kann ich es besser machen, was kann ich tun?