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September

Deutschlandweite Info-Tour: "Gegenentwurf zu einer verfehlten Landwirtschaftspolitik"

24.09 - 08.10.2016 |

Zwischen dem 24. September und dem 8. Oktober 2016 sind Jaqueline Chenier Golcher aus Honduras und Víctor Sánchez in Deutschland zu Gast. Jaqueline Chenier Golcher ist Mitbegründerin von Groundswell International in London, einer Organisation, die ländliche Gemeinschaften und nachhaltig Landwirtschafts- und Ernährungssysteme unterstützt. Víctor Sánchez setzt bei der INKOTA-Partnerorganisation Procomes aus El Salvador Projekte zur Ernährungssouveränität in ländlichen Gemeinden um.

Bei Veranstaltungen in Hamburg, Köln sowie Berlin und Umgebung berichten sie aus der Theorie, was Ernährungssouveränität für Akteure der Zivilgesellschaft in Mittelamerika bedeutet, und beleuchten anhand von Fallbeispielen aus ihren Projekten, wie Agrarökologie in der Praxis umgesetzt wird. Víctor Sánchez berichtet vor allem über ein Projekt in 17 ländlichen und drei urbanen Gemeinden El Salvadors, das den beteiligten Familien einen Ausweg aus ihrer unsicheren Ernährungslage bietet. Dabei geht es immer wieder auch um die Frage, wie wir die Erfahrungen aus Lateinamerika, der Ursprungsregion des „bäuerlichen Weges“ (La Via Campesina) hier aufnehmen können, um das Leben auch in urbanen Räumen ernährungssouveräner zu gestalten.

Gemeinsam werden unterschiedliche Möglichkeiten der Einflussnahme aufgezeigt, um zum Beispiel urbane Landwirtschaft oder den Aufbau von Ernährungsräten zu unterstützen und damit Ernährungssouveränität in unserem direkten Umfeld zu stärken.

Termine:
26.9.2016 - Brandenburg an der Havel
27.9.2016 - Eberswalde
28.09.2016 – Berlin
1.10.2016 - Berlin
2.10.2016 - Berlin
2.10.2016 - Eberswalde-Finow
4.10.2016 - Köln
5.10.2016 - Hamburg
6.10.2016 - Berlin

„Wir haben es satt!“-Kongress

30.09.2016, 18:00 Uhr - 03.10.2016, 13:00 Uhr | (Berlin)

Wir laden euch ein zum 2. „Wir haben es satt!“-Kongress in Berlin. Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2016 wollen wir uns unter dem Motto „Landwirtschaft Macht Essen“ damit beschäftigen wo unser Essen herkommt, welche globalen Machtgefüge die Lebensmittelproduktion steuern und wie wir den Umbau der Landwirtschaft gestalten können.

Freut euch auf vier Tage voll mit spannenden Diskussionen, Impulsen, Guten Beispielen gelebter Alternativen, Arbeitsgruppen und Aktivwerkstätten rund um die Landwirtschaft und das Essen der Zukunft. Parallel bietet das "Stadt Land Food – Festival" interessante Märkte und Werkstätten.

Zeit: 30.09.2016 - 03.10.2016
Ort: Berlin

Oktober

Stadt Land Food-Festival

01.10.2016, 10:00 Uhr - 03.10.2016, 18:00 Uhr | Berlin

Gutes Essen ist ein Fest – oder gleich ein ganzes Festival! Vom 1. bis zum 3. Oktober 2016 findet das "Stadt Land Food-Festival" im Kreuzberger Kiez rund um die Markthalle Neun statt: Eine Bühne für bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelproduktion, eine Plattform für politischen Dialog und innovative Kochkultur. Mit Märkten, Workshops und dem „Wir haben es satt“-Kongress. Es wird Wurst gemacht, Gemüse fermentiert und Sauerteig geknetet. Es wird gegessen, gekocht und diskutiert.

Tagung und öffentliche Abendveranstaltung: Mit Wachstum den Hunger bekämpfen?

05.10.2016 Uhr | Hamburg (Hamburg)

Auf dem Welternährungsgipfel 1996 setzte sich die UN Staatengemeinschaft das Ziel bis 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren. Unbestritten wurden in den letzten 20 Jahren Fortschritte in der Bekämpfung des Hungers erzielt. Aber besonders in Afrika südlich der Sahara hat der Hunger zugenommen.
Eine industrielle Landwirtschaft wird in vielen Ländern als eine erfolgversprechende Strategie gesehen, um den Hunger und die Armut zu beenden. Doch diese Strategie ist umstritten und wirft viele Fragen auf: Wie hat sich die Situation der örtlichen Bevölkerung in Bezug auf das Recht auf Nahrung verändert? Sind die Menschen als in eine Wertschöpfungskette integrierte Arbeitskräfte besser oder schlechter dran als vorher? Ist der zahlenmäßige Anstieg des Flächenertrages oder des Bruttosozialproduktes ein gutes Indiz für eine Verbesserung der Ernährungslage eines Landes?

Zeit: 05. Oktober
Ort: Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11, Hamburg
Tagungsbeitrag: 40€

Anmeldung erforderlich

Tagung : Internationale landwirtschaftlicher Großinvestitionen und das Recht auf Nahrung in Tansania und Mosambik

05.10.2016, 10:00 - 17:30 Uhr | (Hamburg)

Auf dem Welternährungsgipfel 1996 setzte sich die UN Staatengemeinschaft das Ziel bis 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren. Unbestritten wurden in den letzten 20 Jahren Fortschritte in der Bekämpfung des Hungers erzielt. Eine industrielle Landwirtschaft wird in vielen Ländern als eine erfolgversprechende Strategie gesehen, um den Hunger und die Armut zu beenden.

Die Situation in Tansania und Mosambik ist beispielhaft für viele Länder in Subsahara Afrika. Das Land ist ein Schwerpunktland deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Ausländische und nationale Investoren sind eingeladen, in die landwirtschaftliche Produktion zu investieren. Dazu werden große Flächen angeboten, die gut an Transportwege angebunden sind und über ausreichend Wasser verfügen.

Diese Strategie ist umstritten, denn völlig ungenutztes Land gibt es praktisch nicht mehr. Die örtliche Bevölkerung verliert dabei oft die wichtige Ressource Land zur eigenen Versorgung und wird zu abhängigen Arbeitskräften in Großbetrieben.

Wie hat sich die Situation der örtlichen Bevölkerung durch diese Entwicklung in Bezug auf das Recht auf Nahrung verändert? Sind die Menschen als in eine Wertschöpfungskette integrierte Arbeitskräfte besser oder schlechter dran als vorher? Ist der zahlenmäßige Anstieg des Flächenertrages oder des Bruttosozialproduktes ein gutes Indiz für eine Verbesserung der Ernährungslage eines Landes? Alternative Investitionen in Beratung in agrarökologischen Techniken, Züchtung eigener Sorten oder in die Selbstorganisationen der Bauern in Vermarktung sind zukunftsfähige Gegenkonzepte. Diesen Fragen werden wir auf der Tagung nachgehen.

Die Tagung richtet sich an entwicklungspolitisch engagierte und interessierte Menschen in NRO und CSO.

Ist das noch Bio? Zustand und Entwicklungsmöglichkeien der Bio-Legehennenhaltung in Brandenburg

06.10.2016, 18:00 - 20:00 Uhr | Potsdam (Brandenburg)

Für die ökologische Landwirtschaft sprechen viele gute Gründe: Sie schont die Böden und das Wasser, das Klima und die Artenvielfalt. Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln wächst und wächst. Gerade in der Bio-Legehennenhaltung hat dieser erfreuliche Trend aber zur Folge, dass sich Wunsch und Wirklichkeit – unter dem enormen Kostendruck – immer weiter auseinander entwickeln. So werden etwa 90 Prozent der Bio-Legehennen in Brandenburg in Großställen gehalten.

Wir wollen darüber sprechen, wie es um die Bio-Ei-Branche in Brandenburg steht. Wie schaffen wir es, Wunsch und Wirklichkeit einander anzunähern und welche politischen Möglichkeiten gibt es hierfür? Wir laden Sie/Euch herzlich ein mit uns zu diskutieren.

Mit Inputs von:
• Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.
• Richard Geiselhart, Geschäftsführer des Spreenhagener Vermehrungsbetriebes für Legehennen GmbH (SVB)
• Matthias Rackwitz, kritischer Verbraucher, der eine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die gängige Praxis der Legehennenhaltung eingelegt hat

Moderiert wird die Diskussion von Benjamin Raschke, MdL.

Anschließend: Gesprächsmöglichkeiten und Ausklang mit Getränken/Imbiss.

Einlass ab 17:30 Uhr: Landtag Brandenburg, Alter Markt 1, 14467 Potsdam.
Es wird um eine Anmeldung bis zum 4. Oktober gebeten unter veranstaltung@gruene-fraktion.brandenburg.de, per Fax an (0331) 966 1702 oder telefonisch unter (0331) 966 1777.

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen. Ein Bauer zeigt, wie`s geht

07.10.2016, 14:30 Uhr | Bad Wiessee - Holz

Buchvorstellung und Pressegespräch:
Markus Bogner hat die konventionelle Landwirtschaft kennengelernt. Als Angesteller war er Teil der Agrarindustrie, in Landwirtschaftsschulen wurde er mit ihrer Philosophie des "Wachse, oder weiche!" konfrontiert. Darüber, wie man gute Lebensmittel herstellt, hat er dort nichts erfahren – das macht er jetzt als Pächter des Boarhofs einfach selbst.

Heute ist Bogner mehr denn je davon überzeugt, dass in seiner Art der Landwirtschaft die Keimzelle für eine bessere, eine »enkeltaugliche« Welt steckt. Sein Boarhof bietet Lösungen für viele Probleme, die uns auf globaler Ebene immer stärker beschäftigen. Wer wissen will, wie diese Lösungen aussehen, wie man sein Leben selbst in die Hand nimmt und wie gut es tut, in und mit der Natur zu arbeiten, findet in seinem Buch Inspiration und Hoffnung.

Anmeldungen werden ab sofort unter Tel. 089-54 41 84-34 oder reinemann@oekom.de entgegengenommen.

Workshop: Junge Ideen für tiergerechte Haltungsverfahren

08.10 - 09.10.2016 | Fulda (Hessen)

Nutztiere sollen tiergerecht gehalten werden: Was bedeutet das konkret?
Das Ziel, Nutztiere tiergerecht zu halten, wird von allen gesellschaftlichen Schichten getragen. Nun gilt es, neue Wege auszuprobieren und innovative Lösungen zu finden.
Das KTBL bietet motivierten jungen Leuten ein Forum, neue Ideen zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und Rückmeldungen von Experten und Beratern zu erhalten. Für die Tierarten Milchvieh, Zuchtsauen, Mastschweine, Legehennen und Mastgeflügel bekommen jeweils bis zu 15 junge Leute die Gelegenheit, zwei Tage lang miteinander zu diskutieren. Die Optimierung vorhandener Ställe oder ein kompletter Neubau stehen dabei im Fokus. Das aktuelle Baurecht soll ebenfalls beachtet werden, sodass möglichst zukunftsfähige Ideen entstehen.

Zeit: 08. - 09. Oktober 2016
Ort: Parkhotel Kolpinghaus Fulda, Goethestraße 13, 36043 Fulda
Kosten: 75€

Anmeldung erforderlich

Ökolandbau auf dem Hof Gasswies: wir ackern in Deiner Region

22.10.2016, 16:00 Uhr | Klettgau-Rechberg (Baden-Württemberg)

Führung mit Fredi und Silvia Rutschmann

Zeit: 22. Oktober 16:00 Uhr
Ort: Hof Gasswies, Wutöschinger Str. 4, 79771 Klettgau-Rechberg

Anmeldung erforderlich

Homöopathie für Nutztierhalter: Herbstseminar

29.10.2016, 09:30 Uhr - 30.10.2016, 16:00 Uhr | Petersberg (Sachsen-Anhalt)

Herbstseminar am 29./30. Oktober 2016: Homöopathie für Nutztierhalter. „Mach´s nach – aber mach es genau und sorgfältig nach“


Das Zitat Hahnemann´s aufgreifend, wird sich das Seminar mit der ausführlichen Anamneseerhebung als Grundlage für eine gute Mittelwahl beschäftigen. Materia media: Phosphor und seine Verbindungen.

Zeitplan: Samstag von 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr.
Während der Mittagspause reichen wir Ihnen einen kleinen Imbiss und am Nachmittag stehen Kaffee und Kuchen für Sie bereit.
Sonntag von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr. (Kulturprogramm im Anschluss)

Tagungsort: Schloß Ostrau, Petersberg OT Ostrau

Veranstalter: Tierarztpraxis Ostrau, Dipl. vet. med. Ute Diesel

November

Fortbildung Öko-Landbau

03.11.2016, 09:00 Uhr | Bad Düben (Sachsen)

Die Sächsische Interessensgemeinschaft Ökologischer Landbau e.V. behandelt auf ihrer Tagung unter anderem die Themen: Körnerleguminosen, Einfluss von Pestiziden, Nutztierhaltung im Ökolandbau.

Unkostenbeitrag: 10 Euro
Anmeldung und Information: 034243/21491

Herbsttreffen des Netzwerk Solidarische Landwirtschaft: "Solawi - Kooperation(en) kultivieren"

04.11.2016, 16:00 Uhr - 06.11.2016, 13:30 Uhr | Kassel (Hessen)

Kleinbäuerliche Betriebe, die eine Zukunft suchen, städtische Initiativen und Ernährungsräte mit dem Ziel lokaler gesunder Versorgung, Solawis, die ihre Produktpalette Richtung Vollversorgung ausbauen möchten, Neugründungen in der Nachbarschaft, Zusammenarbeit mit Gastronomie oder Kindergarten - die Solawi reicht in immer neue Sphären und Bereiche hinein. Was braucht es beim Wachsen und Ausdehnen der Solawi-Bewegung, damit die Verbundenheit mit den Werten und Zielen der Solidarischen Landwirtschaft nicht verloren geht?

Die „Solawi-Kultur“ muss übersetzt werden in neue Zusammenhänge - Welche konkreten Formen der Ausgestaltung von Kooperationen gibt es zwischen Solawis, welche Herausforderungen, welche Lösungsansätze? Welche Rolle spielt das Netzwerk im Zusammenspiel mit anderen Organisationen der Agrarwende, in welcher Form kann die Solawi-Kultur auch über die klassische Abnehmerschaft hinausreichen? Und welche Rolle spielen darin die Dezentralität und Regionalität als Basis einer Kultur, die die Vielfalt einbezieht und wertschätzt?

Mit diesen Fragen wollen wir uns bei der Herbsttagung weiter Richtung „Vollversorgung“ bewegen und zur Entwicklung des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft beitragen. Wir wollen Schwerpunkte setzen für die Weiterarbeit, uns motivieren, selbstkritisch sein und zusammen ein reiches Solawi-Jahr feiern. Zudem gibt es Raum für Austausch und persönliche Begegnungen sowie inhaltliche Angebote zur fachlichen Vertiefung.

GMO Symposium 2016

10.11.2016, 08:00 - 20:00 Uhr | Bern

Die Schweizer Allianz Gentechfrei begrüsst Sie am 10. November 2016 zu einem exklusiven wissenschaftlichen Symposium über Gentechnologie und Landwirtschaft. Unser Ziel ist es, eine vertiefte Diskussion über die Risiken der Gentechnologie zu initiieren und die Meinung zu widerlegen, dass es einen wissenschaftlichen Konsens über die Harmlosigkeit und Nützlichkeit von GVOs gibt. Das Symposium richtet sich an PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, Schweizer RegierungsvertreterInnen, EntscheidungsträgerInnen bei NGOs, interessierte Studierende und die Medien

Öko-Junglandwirte-Tagung: Perspektivwechsel

11.11.2016, 16:00 Uhr - 13.11.2016, 12:50 Uhr | Fulda (Hessen)

Die Perspektive macht’s! Es ist wie mit dem Unkraut – für den einen ist es ein wertvolles Heilkraut, für den anderen eine störende Pflanze. Trotz wachsender Ökomärkte, steigender Nachfrage und unzähliger neuer Firmen im Nachhaltigkeitssektor, stellt die Ökologische Landwirtschaft nach wie vor eine Nische dar. Sie bewegt sich in einem kleinen, fast abgeschotteten Bereich, kennt die Ökobranche wie die eigene Westentasche.

Wie weit reicht der Blick nach außen? Wie „betriebsblind“ ist der Sektor? Und warum verschwimmt die Grenze zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft zusehends? Ein Perspektivwechsel ist der Schlüssel zu neuen Ideen und Lösungen, er fördert Kreativität und Toleranz. Anregungen von außen bewegen zum Nachdenken und schaffen Verständnis für das Denken und Handeln anderer. Im Alltag läuft man schnell Gefahr, auf seinem Standpunkt zu verharren und nicht über den Tellerrand hinauszuschauen. Die Zeit um unvoreingenommen eine andere, neue Sichtweise einzunehmen und Anregungen aus einer anderen Perspektive u beleuchten, ist rar.

Tagtäglich arbeiten Landwirte mit Pflanzen, dem Boden und Tieren – aber sehen sie sie jemals aus ihren Augen? Was denkt die Öffentlichkeit über Landwirte und welche Position haben sie in der Presse? Arbeitet der Tierschutz gegen oder mit den Landwirten und was denken eigentlich die Jungen über die Zukunft der Landwirtschaft? Warum haben Verbraucher Interesse daran einen Hof zu finanzieren und was sind ihre Erwartungen? Endlich habt Ihr die Zeit, Euch und Euren Betrieb aus einem anderen Blickwinkel zu sehen!

Um möglichst viele verschiedene Sichtweisen unter den Teilnehmern abzudecken, sind alle jungen und junggeblie
benen Landwirte, Gärtner, Imker, Winzer sowie Schüler, Lehrlinge und Studenten mit Interesse am Ökolandbau herzlich eingeladen.

Natur im Dienst von Klimapolitik und Bioökonomie? - Die Biodiversitätskonvention und die Zukunft der Landnutzung

16.11.2016, 10:00 - 17:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Vom 4. bis 17. Dezember 2016 findet in Cancún, Mexiko, die 13. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention über Biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD COP 13) statt. Über die Umwelt- und Naturschutzagenda hinausgehend, werden auf der CBD auch entwicklungspolitisch relevante Themen und Prozesse im Kontext von Landnutzung, Klimapolitik und Bioökonomie behandelt, die in anderen internationalen Gremien eher vernachlässigt werden.
Die Fachtagung soll dazu beitragen, diese neuen Tendenzen und Themensetzungen zu analysieren, die entwicklungspolitische Dimension dieser Fragen deutlich und sie damit einer größeren entwicklungspolitischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zeit: 16. November 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str. 1 / Ecke Invalidenstraße, 10115 Berlin

Anmeldung bis zum 03. November bitte unter info[AT]fdcl.org

Februar

Themenabend Boden mit Kinofilm "Landraub - Die globale Jagd nach Ackerland"

01.02.2017, 20:00 Uhr | Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg)

Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion über Bodenknappheit und Bodenpreisentwicklung im Landkreis Waldshut.

Zeit: 01. Februar 2017 20:00 Uhr
Ort: Albrecht Kino, Bernhalde 1, 79761 Waldshut-Tiengen

Anmeldung erforderlich

Juni

Öko-Feldtage 2017

21.06 - 22.06.2017 | Grebenstein (Hessen)

Die Öko-Feldtage zeigen neue Wege im Landbau und Innovationen in der Biolandwirtschaft. Aussteller präsentieren Maschinen zur Bodenbearbeitung, zur Saat- und zur Hacktechnik sowie zum Futterbau. Auf Demonstrationsparzellen der Aussteller und Versuchsparzellen der Domäne Frankenhausen werden aktuelle Praxisbeispiele aus dem Pflanzenbau vermittelt. Eine Milchviehherde von 100 Kühen sowie 700 Legehennen der Domäne liefern anschauliche Beispiele der artgerechten Tierhaltung. Mobilstallsysteme wie auch Nährstoffmanagement, Fütterung und Aufbereitung der Futtermittel werden thematisiert. Neben Führungen und Begehungen von Feldversuchen gibt es ein Fachforum, um Wissen zu teilen. Ein Kulturprogramm und kulinarische Köstlichkeiten – selbstverständlich in Bioqualität – runden das stark fachlich orientierte Programm ab.

Zeit: 21. - 22. Juni 2017
Ort: Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, Frankenhausen 2, 34393 Grebenstein