Meine-Landwirtschaft.de

August

Urban-Gardening-Sommercamp 2014

22.08 - 24.08.2014 | Nürnberg (Bayern)

Auch dieses Jahr wird es nur rund 100 Plätze geben - es zählt zum einen der Eingangszeitpunkt Eurer Anmeldung und gleichzeitig versuchen wir, TeilnehmerInnen aus möglichst vielen Projekten dabei zu haben. Sobald Ihr Eure Workshops angemeldet habt, bekommen alle TeilnehmerInnen alle Infos zum Programm und Organisatorischen.
Über den Veranstaltungsort: "Seit 2012 gärtnern, kochen, bauen und bilden wir uns im stadtgarten Nürnberg. Auf insgesamt 3.500 m² Asphaltfläche wohnen drei Bienenvölker und sprießt das satte Grün von Gemüse und Obstbäumchen in unzähligen Hochbeeten. Hier setzen etwa dreißig Ehrenamtliche ein Zeichen gegen graue Brachen, die Anonymität der Stadt und unsere immer trostloser werdende Gemüsesortenlandschaft im Supermarktregal“.

A Green Revolution for Africa? - How to boost the productivity of African agriculture?

28.08.2014, 14:00 - 18:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Agriculture continues to be Africa’s most important economic sector and provider of employment. Decades of neglect, lack of investment, and insufficient knowledge transfer led large parts of African agriculture to suffer today from low levels of productivity. Increasing amounts of Foreign Direct Investments in land and agriculture currently threaten to further marginalize African small-holder farmers. The question of how to increase productivity of agriculture in Africa, including all groups of small-holder, emerging and commercial farmers, takes center stage for the sustainable development of the continent. INISA and Konrad-Adenauer-Stiftung bring together experts and the interested public in order to enhance the debate on key preconditions and challenges for sustainable development of the agro-sector in Sub-Saharan Africa.

Forum Stadtgärtnern: „Die Berliner Gartenbewegung - politisch urban gärtnern?

30.08.2014, 16:00 - 19:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Das 1. Forum im Mai befasste sich erstmals explizit mit den gemeinsamen Nennern und Zielen von Kleingärtner*innen und Stadtgartenaktivist*innen in Berlin, so geht es dieses Mal wieder in direkter Anknüpfung an das GartenaktivistInnentreffen um die große Frage: „Wie bewegt und organisiert sind wir Stadtgärtner*innen in Berlin?“ Dazu gibt es News und das „Manifest urban gardening“ vom bundesweiten Sommercamp und die beim GartenaktivistInnentreffen entwickelten Ideen für ein „Berliner Grundsatzpapier“.

'Wir haben Agrarindustrie satt'-Demo in Potsdam

31.08.2014, 13:00 - 15:00 Uhr | Potsdam (Brandenburg)

Auf die Straßen von Potsdam Auf die Straßen von Potsdam

Unter dem Motto „Wir haben es satt – Massentierhaltung abwählen“ gehen am 31.August 2014 wieder viele Menschen auf die Straße. Sie wollen keine agrarindustrielle Politik, die zum Beispiel in Haßleben (Brandenburg) eine Megamastanlage mit 36.000 Schweinen genehmigt. Nach der erfolgreichen Demo in Berlin im Januar und vielen weiteren Aktionen wollen sie sich nun in Potsdam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft stark machen. Der Ort wurde gewählt, da vom 6.-7. September die Agrarministerkonferenz in Potsdam stattfindet und eine Woche später die Landtagswahl ist.
Organisiert wird die Demo von der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und dem Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg, welche aus einem breiten, zivilgesellschaftlichen Agrarbündnis von Umwelt- und Tierschutzorganisationen, entwicklungspolitischen Vereinen, Bürgerinitiativen, LandwirtInnen und VerbraucherInnen bestehen.

September

4. Degrowth-Conference

02.09 - 06.09.2014 | Leipzig (Sachsen)

Für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit Für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit

Die Vierte Internationale Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit findet Anfang September in Leipzig statt. Der Veranstaltung liegt die Idee zu Grunde, dass eine auf Wachstum basierende Gesellschaft keine Zukunft hat: Trotz technologischer Lösungsversuche für ein „Grünes Wachstum“ steigen Ungleichheit und Umweltverbrauch weiter an. Es ist an der Zeit, Formen von Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, die unabhängig von Wirtschaftswachstum ein gutes Leben für alle ermöglichen!
Im Mittelpunkt der Degrowth-Konferenz stehen deshalb konkrete Schritte für eine Gesellschaft jenseits von Wachstumszwängen. sie bietet einen Raum für wissenschaftliche Debatten, den Austausch zwischen Aktivist_innen und wirtschaftlichen Pionier_innen sowie künstlerische Ansätze zum Thema. Es werden aktuelle Forschungsergebnisse sowie konkrete Projekte und Politikvorschläge vorgestellt, ausprobiert und diskutiert.

Vortrag von Dr. Klemens van de Sand: Genug für alle - aber nicht für jeden

03.09.2014, 19:30 - 22:00 Uhr | Lippstadt (Nordrhein-Westfalen)

Dr. Klemens van de Sand wird als Vorstandsmitglied von Germanwatch zum Thema „Genug für alle, aber nicht für jeden - Ergebnisse einer Trendanalyse zur globalen Ernährungssituation“ referieren. Als jemand, der über Jahrzehnte den Globalisierungsprozess und seine Folgen beobachtet und mitgestaltet hat wird er erläutern, warum die Landwirtschaft zwar weltweit genügend Nahrungsmittel produziert, trotzdem aber mehr als eine Milliarde Menschen hungern. Nach seiner Ansicht stellen sich angesichts dieser Situation einige grundlegende Fragen: Wie kann die Landwirtschaft weltweit sowohl die Ernährung der Menschen dauerhaft sicherstellen, als auch die natürlichen Ressourcen erhalten? Ist dafür das vorherrschende System der Agrarwirtschaft, das auf Massenproduktion durch mehr Technologie, fortschreitende betriebliche Konzentration und damit auf kurzfristige ökonomische Effizienzgewinne ausgerichtet ist, wirklich zielführend? Ist eine agro-ökologisch und bäuerlich orientierte Landwirtschaft, die statt auf „Mehr durch Mehr“ auf „Genug mit Weniger“ (weniger Chemie, Technik usw.) setzt, eine realistische Alternative? Welche Werte sollten ein verantwortungsbewusstes Handeln der politischen Entscheidungsträger bei uns und in den von der Landwirtschaft abhängigen Entwicklungsländern bestimmen? Muss sich das Verhalten der Verbraucher ändern?

"Wir haben es satt"-Demonstration

05.09.2014, 14:30 Uhr | Erfurt (Thüringen)

Thüringen entwickelt sich zum Land der Agrarindustrie. Die Landesregierung öffnet InvestorInnen, LandgrabberInnen und MassentierhalterInnen Tür und Tor. Um dies zu stoppen, müssen wir vor der Landtagswahl ein Zeichen setzen! VerbraucherInnen, LandwirtInnen, ImkerInnen und GärtnerInnen: Zeigt, dass es eine Agrarwende in Thüringen geben muss. Gemeinsam gehen wir für eine bäuerliche, vielfältige und faire Landwirtschaft auf die Straße! Stoppt Megaställe, Landgrabbing und Monokulturen. Zusammen machen wir in Erfurt auf eine verfehlte Agrarpolitik aufmerksam: Wir haben es satt! Agrarwende jetzt!

Forum Nachhaltigkeit: 'Biodiversität und Landwirtschaft'

10.09.2014 Uhr | Hofgeismar (Hessen)

Der Verlust der Artenvielfalt weltweit ist dramatisch und betrifft auch die
Landwirtschaft vor Ort. Beim diesjährigen Forum Nachhaltigkeit 'Biodiversität und Landwirtschaft' wollen wir folgende Fragen klären: Welche Bedeutung hat die Vielfalt von Pflanzen und Tieren für die Landwirtschaft? Welche Faktoren führen zum Verlust der Artenvielfalt? Welche praktischen Maßnahmen können zum Schutz der Biodiversität beitragen? Und welche politischen Rahmenbedingungen braucht es für den Erhalt der Lebensräume?
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 10. September 2014 in der Festhalle der Evangelischen Altenhilfe, Gesundbrunnen 4 (direkt neben der Ev. Akademie) in Hofgeismar statt.

Seminar: Macht.Essen.Politik – Was is(s)t die Zukunft?

12.09 - 13.09.2014 | Schloss Aspenstein, Kochel am See (Bayern)

In welche Richtung geht unsere Ernährung? In welche Richtung geht unsere Ernährung?

Immer wieder erschüttern Lebensmittelskandale unsere Gesellschaft, mal bei Fleisch, mal bei Futtermitteln. Wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren hat Auswirkungen auf viele Bereiche des Lebens und auf unsere Umwelt. Tappen wir in eine Ernährungsfalle und was sind uns Lebensmittel „wert“? Schwerpunktthema des Seminars ist die Beleuchtung der Lebensmittelerzeugung aus verschiedenen Blickwinkeln: Wer hat die Macht? Wie erzeugen wir unsere Lebensmitteln mit welchen Auswirkungen? Was können die Konsumenten politisch tun und wie steuernd eingreifen?

European Rural Sustainability Gathering

18.09 - 21.09.2014 | Beaufortain

European Rural Sustainability Gathering European Rural Sustainability Gathering

This three-day gathering will be an excellent opportunity to meet people with a spirit of action for sustainable rural development from across Europe. We will visit good examples of local sustainable development in a region with a strong civil society activity. You will discover the mountains area of Beaufortain, sometimes presented as “four municipalities, 4744 inhabitants, 4 hydraulic dams, 4 ski stations and 4000 cows”. It is an example of a voluntary process of rural development where local authorities, local community and economic actors have been involved altogether for a development of the territory over the past 50 years. This event will be co-organised with Savoie Vivante, an association active in this County since 1986 and with a strong experience in support of community life, and local social policy, in environmental educational and sustainable development, as well as on territorial dialogue and mediation.
We also wish to provide opportunities to discuss Forum Synergies program and activities such as: the future of youth in rural areas, local food chains and hygiene rules, territorial civic dialogue, as well as herbs and public health.

Fieldworks AGRIKULTURFORUM Berlin-Cotonou

19.09.2014, 17:00 Uhr - 23.09.2014, 16:30 Uhr | Prinzessinnengarten am Moritzplatz (Berlin)

Im Rahmen unseres Pilotprojektes Global Gardening im Aktionsraum Zivilgesellschaft von COMENGA haben sich die „Fieldworker“ - eine engagierte Gruppe von ehrenamtlichen Laienforschern aus Berlin und Cotonou - mehrere Monate damit beschäftigt, wie das Verhältnis zwischen Stadt und Land aussieht, wo unsere Nahrungsmittel herkommen und wie eine nachhaltige und faire globale Ernährung aussehen müsste, bzw. wie Ernährungssicherheit weltweit erreicht werden könnte. Dazu haben sie zahlreiche Projekte in Berlin, Brandenburg und in Benin besucht und Interviews mit Fachleuten geführt. Die Zwischenergebnisse dieser partnerschaftlichen Forschungsarbeit stellen wir Ihnen nun in einer interaktiven und multimedialen Ausstellung, flankiert von spannenden Gesprächsrunden und Workshops vor.

Fachtagung zu Streuobst, Anbau, Vermarktung

26.09 - 27.09.2014 | Plessa (Brandenburg)

Fachtagung zum Streuobst Fachtagung zum Streuobst

Vor 20 Jahren wurde im brandenburgischen Naturpark Niederlausitzer Heide mit der Integration alter Wurzeln des Baumobstbaus, von Naturschutzaspekten zu Streuobst, der Verarbeitung und Vermarktung alter Obstsorten in die Naturparksarbeit begonnen. Der inzwischen weithin bekannte Pomologische Schaugarten Döllingen ist eines der herausragenden Arbeitsergebnisse
dieser Aktivitäten, an denen der VERN beratend und begleitend mitwirken durfte. Anlässlich dieses Jubiläums findet dort von 26.-28.9. 2014 eine bundesweite Fachtagung mit vielfältigen Aktivitäten und Beiträgen statt. Ein vorläufiges Programm ist veröffentlicht, die
Anmeldungsfrist läuft!
Tagungsort: 26.09. und 27.09.2014
Gasthaus Schüler, Platz des Friedens 25, 04928 Plessa
Veranstaltungsort: 28.09.2014
Pomologischer Schau- und Lehrgarten,
An der Umgehungsstraße, 04928 Plessa/OT Döllingen
Anmeldung per Fax: 035341/61514 oder
per Mail: andrea.opitz@lugv.brandenburg.de
bis 5. September 2014

Superweeds: Resistente Unkräuter bedrohen die Ernte

26.09.2014, 10:30 - 14:00 Uhr | Berlin-Mitte (Berlin)

Unkräuter werden herbizidresistent Unkräuter werden herbizidresistent

Gentechnik in den USA: Herbizidresistente Unkräuter; steigende Mengen und toxische Wirkung von Herbiziden, die auf die Pflanzen versprüht werden; Verlust von biologischer Vielfalt durch den Herbizideinsatz sowie das Ausbleiben der erhofften Ertragssteigerungen. Dies alles veranschaulicht der Gentechnikexperte Christoph Then in der von den europäischen Grünen und Martin Häusling in Auftrag gegebenen Studie. Aber auch bei uns entwickeln Unkräuter und Schädlinge Resistenzen gegen einige der angewandten sogenannten „Pflanzenschutz“-Mittel – allen voran Glyphosat - und verbreiten sich mehr und mehr. Dieses Problem ist in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt. Umso wichtiger, dass Runa Boeddinghaus in ihrem Beitrag zur Studie dieses genau beleuchtet.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Presse, Politik und Verbänden.

Oktober

„Wir haben es satt“ - Kongress

02.10 - 05.10.2014 | Berlin (Berlin)

Erste Konferenz für gutes Essen und Landwirtschaft Erste Konferenz für gutes Essen und Landwirtschaft

Seit vier Jahren gibt es im Januar, rechtzeitig zur Grünen Woche, die große Demonstration in Berlin, mit der Forderung einer bäuerlich/ökologischeren Landwirtschaft. Die große Stärke dabei ist ganz klar Breite des Bündnisses. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ vereint es Umwelt- und Tierschützer ebenso wie Veganer und tierhaltende Bauern. Doch wie gut kennen sich die Menschen der noch jungen Bewegung für gutes Essen und gute Landwirtschaft gegenseitig? Was entsteht, wenn gemeinsam inhaltliche Positionen erarbeitet, weitergebildet, zusammen gefeiert und diskutieret wird?
Um diese und viele weitere Fragen zu beantworten wird vom 2. bis zum 5. Oktober 2014 der erste „Wir haben es satt!“-Kongress stattfinden. Eingebettet wird dieser in das ebenfalls erstmalig stattfindende „Stadt. Land. Food.“-Festival der „Markthalle Neun“. Während auf dem Kongress vor allem die Erarbeitung und Präzisierung agrarpolitischer Positionen auf der Agenda steht, wird auf dem Festival ein bunter Markt für faires, regionales und aus handwerklicher Herstellung stammendes Essen, sowie ein vielfältiges Kulturprogramm dargeboten.
Ein genaues Programm, Informationen zu den Örtlichkeiten, sowie alle weiteren Informationen gibt es auf der Internetseite von „Wir haben es satt“ (siehe Link).

Fachtagung: Saatgut im Spannungsfeld zwischen open source und Patent

02.10.2014, 10:00 - 18:00 Uhr | Berlin

Wie geht es weiter beim Thema Saatgut? Wie geht es weiter beim Thema Saatgut?

Zahlreiche nationale und internationale Regelwerke nehmen Einfluss darauf, welche Rechte Landwirte und Gärtner an Sorten und Herkunft haben und wie Züchter genetische Ressourcen nutzen können. Die Konzentrationsprozesse in der Saatgutindustrie haben sich in den letzten 15 Jahren verstärkt und der Verlust der Vielfalt hat sich fortgesetzt. Diese Entwicklung bedroht die Ernährungssouveränität weltweit. Die Tagung soll einen Überblick über die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen geben, aber vor allen Akteure zusammen bringen, um herauszuarbeiten, wo Handlungsspielräume, Einflussmöglichkeiten und Ansatzpunkte sind, um landwirtschaftliche Vielfalt zu schützen, weiter zu entwickeln und die Rechte der Bauern und Bäuerinnen zu stärken.

Demo: Münchner Marsch gegen Monsanto&Co

11.10.2014, 12:00 - 18:00 Uhr | München, am Rindermarkt (Bayern)

Konsumrevolution in München Konsumrevolution in München

Mit dem Zusatz Monsanto und Co wollen wir ein Zeichen setzen, dass nicht nur Monsanto aus den USA Schlimmes anrichtet, sondern dass wir hier in Deutschland mit z.B. Bayer und BASF dazu beitragen, dass die Landwirtschaft so aussieht, wie sie heute praktiziert wird. Aber auch querbeet wollen wir über viele andere Missstände auf dieser Welt aufklären und aufrütteln (wie das TTIP, aktueller denn je, in Kooperation mit Mehr Demokratie - es werden Unterschriften gesammelt für die Europäische Bürgerinitiative gegen das TTIP, die ab September startet) und mit Musik, Rednerbeiträgen und Protestmarsch sagen, es reicht!

Diskussion: „Verborgener Hunger“ - ein unterschätztes Phänomen

18.10.2014, 18:00 Uhr | Berlin, Historischer Kassensaal in der KfW (Berlin)

‚Sich satt fühlen und trotzdem hungern‘: Der Welthungerindex 2014, der am 13.10.2014 erscheinen wird, analysiert und thematisiert ein Problem, das in der aktuellen Diskussion nicht ausreichend wahrgenommen und aufgegriffen wird.
Die Konzentration auf die Versorgung mit kalorienreichen Grundnahrungsmitteln reicht nicht aus, um Mangel- und Fehlernährung zu verringern und Ernährungssicherheit herzustellen. Den „versteckten“ oder „verborgenen“ Hunger und die Möglichkeiten zu seiner Bekämpfung wollen wir basierend auf der Analyse des Welthungerindex 2014 diskutieren und Ansätze mit Experten der Zivilgesellschaft und Wissenschaft erörtern.

November

Konferenz: „Bioökonomie – Nachhaltige Alternative zur fossilen Wirtschaft?

03.11 - 04.11.2014 | Berlin (Berlin)

Land- und Forstwirtschaft sind für die Etablierung der Bioökonomie von entscheidender Bedeutung, nicht zuletzt da sie die mit Abstand wichtigsten Rohstoffproduzenten sind. Der daraus resultierenden Verantwortung stellt sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Mit der „Nationalen Politikstrategie Bioökonomie“ hat die Bundesregierung die wichtigsten Handlungsfelder aufgezeigt. Die Strategie verdeutlicht auch, dass der weitere Ausbau der nachhaltigen Bioökonomie in unserem bisherigen Wirtschaftssystem an entscheidenden Stellen zu grundlegenden Änderungen führen wird. Die Konferenz möchte Ihnen die Gelegenheit geben, mit internationalen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam mit Politik und dem Publikum über die Chancen, aber auch die Risiken der Bioökonomie ins Gespräch zu kommen.

Fachkongress: 10 Jahre Freiwillige Leitlinien zum Recht auf Nahrung

11.11.2014, 11:00 - 19:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Anlässlich des zehnten Jahrestages der Freiwilligen Leitlinien organisieren Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, die Deutsche Welthungerhilfe, FIAN Deutschland, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, MISEREOR und das Deutsche Institut für Menschenrechte einen Fachkongress mit Podiumsdiskussionen und Workshops. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft blicken zurück und werten aus, inwiefern die Umsetzung des Menschenrechts auf angemessene Nahrung seit Verabschiedung der Leitlinien vorangekommen ist und welche Herausforderungen es noch zu meistern gilt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung in und durch Deutschland.
Veranstaltungsort:
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung,
Caroline- Michaelis- Straße 1, 10115 Berlin