Meine-Landwirtschaft.de

August

BDM-Staffelfahrt durch Deutschland

24.08 - 01.09.2015 |

Die Nerven vieler Milchbauern in ganz Deutschland liegen blank. Die Milchpreise für die Bauern sind dramatisch abgestürzt und drohen weiter zu fallen. Mindestens 10 Cent werden den Bauern im Vergleich zum letzten Jahr fehlen – das sind 3 Milliarden Euro Verluste für die deutschen Milchviehbetriebe und den Ländlichen Raum. Vielen Milchviehhaltern bleibt momentan nur noch der Weg zur Bank, um überhaupt zahlungsfähig zu bleiben. Innerhalb von sechs Jahren befinden wir uns in der dritten Krise am Milchmarkt. Die Geduld der Milchviehhalter ist nun langsam vorbei. Die Berufskollegen in Frankreich, Belgien, Spanien, England und anderen europäischen Ländern haben bereits mit vielen Aktionen auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Nun werden auch wir mit einer bundesweiten Staffelfahrt verdeutlichen, wie ernst die Lage der Milchviehhalter in den verschiedenen Regionen Deutschlands ist. Insbesondere aufgrund der anhaltenden Trockenheit hatte die Ernte für uns in den vergangenen Wochen und auch jetzt noch absolute Priorität, ab dem 24. August aber werden die Milchviehhalter auf die Straße gehen und die Verantwortlichen für diese Milchmarktkrise in die Pflicht nehmen.
Der BDM hat Konzepte für das Management von Marktkrisen entwickelt, die eine schnellere Markterholung bewirken könnten. Die anhaltende Verweigerung der Bundesregierung und des Agrarministeriums über neue Kriseninstrumente auch nur nachzudenken, führt die Milchviehbetriebe hingegen in den Ruin! Das reicht jetzt! Zukunft bedeutet Handeln!
Die bundesweite Staffelfahrt führt in 4 Routen quer durch das Bundesgebiet. Feste Gespanne werden in den Regionen von ansässigen Milchviehhaltern in Teilstrecken begleitet. Die Routen enden in München, wo am 1. September eine große Kundgebung stattfinden wird.

Weltfest "Suppe und Mucke" am Boxhagener Platz

29.08.2015, 14:00 - 22:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Es wird zu einer musikalisch-kulinarischen Entdeckungsreise durch den Kiez und weltweit eingeladen. Unter dem Motto: „Unsere Welt. Unsere Würde. Unsere Zukunft“. bietet das unkommerzielle Straßenfest eine Plattform für Projekte, Vereine, Initiativen und Aktive, die sich soziokulturell und politisch engagieren. Die BesucherInnen können bei Musik auf drei Bühnen, einer gemeinsamen, kostenlosen Suppe und Mitmach-Aktion ins Gespräch kommen. So lernen sie die verschiedenen Akteure und Projekte im Kiez und weltweit kennen.

Filmabend "The real Dirt on Farmer John"

31.08.2015, 20:00 - 20:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Im Rahmen der von Florian Wüst kuratierten Filmreihe zu Bodenfrage, Mieterkampf und Selbstversorgung in Stadt und Land zeigen wir in der Nachbarschaftsakademie John Taggarts Dokumentarfilm "The Real Dirt on Farmer John" (USA 2005, 82′). Taggart erzählt die faszinierende Lebensgeschichte des Bauern John Peterson aus Caldedonia, Illinois: John ist mit Leib und Seele Landwirt. In dritter Generation bewirtschaftet er den Hof seiner Familie unweit von Chicago. Seine kreative Ader und sein unkonventionelles Auftreten machen ihn von Anfang an zum Außenseiter in der ländlichen Gemeinde. Während seines Studiums lernt er die Gegenkultur der 1960er Jahre kennen, seine Farm wird zu einem Zufuchtsort für Hippies und allerlei Künstler. Doch persönliche und wirtschaftliche Zäsuren zwingen ihn, einen Großteil seines Besitzes zu verkaufen und nach Mexiko zu ziehen. 1991 kehrt er zurück, stellt auf ökologischen Anbau um und wird mit seiner Angelic Organics Farm zum Vorreiter der solidarischen Landwirtschaft.
Englische Orginalfassung mit deutschem Untertitel. Im Prinzessinengarten Berlin.

September

SOLIKON 2015 - Wandelwoche und Kongress Solidarische Ökonomie und Transformation

05.09 - 13.09.2015 | Berlin (Berlin)

Vom Bestehenden Lernen, Kräfte bündeln und Zeichen setzen. Der SOLIKON 2015 setzt an zum Sprung aus den Köpfen auf die Äcker unserer Gesellschaft und vereint, was zusammen gedacht werden muss: Theorie und Praxis einer solidarisch-ökonomischen Alternative. Unter dem Motto "Wir können auch anders!" widmen sich Wandelwoche und Kongress den Geschichten des Gelingens und praktischen Ansätzen einer Alternative zu Ausbeutung, Ungleichverteilung und Wachstumsdogmatik.

Die Wandelwoche (5. - 9. Sept 2015) bietet Kongressteilnehmenden und Interessierten im Vorfeld des Kongresses die Möglichkeit, Betriebe, Initiativen und Projekte des solidarischen Wirtschaftens zu besuchen. Geplant sind Exkursionen zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Bahn und Bus zu Initiativen in Berlin und Brandenburg, die sich bereits in den Bereichen Nahrung, Wohnen, Kleidung, Mobilität, Energie und Kultur an der Praxis versuchen.

Anschließend soll der Kongress SOLIKON 2015 (10. – 13. Sept 2015)unter dem Motto „Solidarische Ökonomie in der Praxis“ im Rahmen von Workshops, Foren und Podien Beiträge zur notwendigen Transformation in Richtung Ökologisierung und sozialer, globaler Gerechtigkeit entwickeln und aufzeigen.
Veranstaltungsort: Technische Universität Berlin Charlottenburg

Große EMB-Demo "Milchpreise treiben uns Bauern in den Ruin"

07.09.2015, 11:00 Uhr | Brüssel

Anlässlich des Treffens der EU-Agrarminister in Brüssel findet am 7. September vormittags eine Kundgebung vor dem Tagungsgebäude statt.
Die Lage bei den Milchbauern hat sich dramatisch zugespitzt. Die Milchpreise sind im Keller, den Milchbauern quer durch Europa wird ihre Existenzgrundlage brutal entzogen. Da auf dem Milchmarkt alles total schiefläuft wurde nun eine außerordentliche Ratssitzung in Brüssel einberufen um Lösungen für den Milchsektor zu diskutieren. Damit es nun endlich zu den dringend notwendigen Lösungen kommen kann müssen sich die europäischen Milcherzeuger in Brüssel Gehör verschaffen. Milchbauern aus ganz Europa und zahlreiche Traktoren sollen den Ministern nachhaltig die Resultate ihrer Milchpolitik vor Augen führen.

Erstmals in Deutschland - Timothy LaSalle präsentiert und diskutiert: Regenerative Landwirtschaft – liegt die Lösung der Klima-Krise unter unseren Füßen?

07.09.2015, 19:00 - 21:00 Uhr | Charitéstr. 3, 10117 Berlin (Berlin)

Timothy LaSalle Timothy LaSalle

„Put the carbon back in the soil!“ – „Packt den Kohlenstoff zurück in die Erde!“ ist das Motto der regenerativen Landwirtschaft. In den USA ist sie seit Jahren ein stehender Begriff, in Deutschland noch eher Fremdwort. Es geht um eine Landwirtschaft, die mehr Kohlenstoff in den Boden aufnimmt als sie Kohlendioxid ausstößt. Theoretisch könnten die landwirtschaftlichen Flächen der Erde jährlich mehr Kohlenstoff binden als weltweit von Menschen ausgestoßen wird. Freilich muss der Kohlenstoff auch dauerhaft im Boden verbleiben. Dies gelingt nur mit Methoden des Ökolandbaus, so das Ergebnis zahlreicher Forschungsprojekte des renommierten US-amerikanischen Rodale Institute in den USA, Thailand, Ägypten, Iran und Costa Rica.
Timothy J. LaSalle hat als Direktor des Rodale Institutes das Konzept der regenerativen biologischen Landwirtschaft maßgeblich geprägt. Danach arbeitete er über Jahre mit Howard Buffet in Afrika an der Umsetzung. „Wir werden das Problem des Klimawandels ohne den Boden und seine Kohlespeicherfähigkeit durch Humusaufbau nicht in den Griff bekommen“, sagt LaSalle heute. Er warnt vor allzu einfachen Konzepten der sogenannten „klimasmarten Landwirtschaft“, stellt aber auch klar: „Biologische Landwirtschaft alleine ist auch noch nicht die Lösung“.
Am Montag, den 7. September präsentiert Tim LaSalle um 19 Uhr in der Bundesgeschäftsstelle des NABU (Charitéstr. 3, 10117 Berlin, großer Saal) Konzept und Forschungsstand der regenerativen biologischen Landwirtschaft und ihre Bedeutung für die Klimaverhandlungen in Paris. Im Anschluss stellt er sich einer hoffentlich lebhaften Debatte. Zu dieser Präsentation und Diskussion laden die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft und Greenpeace alle Interessierten herzlich ein. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, Flüsterübersetzung ist möglich.

Hintergrundinformationen:

MahlZeit - FÜR GUTES ESSEN OHNE TTIP, GENTECHNIK & TIERFABRIKEN

11.09 - 13.09.2015 |

Save the date: Vom 11. bis 13. September lädt die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ ein zur bundesweiten „Wir haben es satt!“ Mitmachaktion. Unter dem Motto „MahlZeit für gutes Essen“ wird gemeinsam gegessen, diskutiert und gemalt. Auf dem Hoffest mit Familie und NachbarInnen, beim Picknick mit FreundInnen unterm Apfelbaum oder bei einem großen Kochevent in der Fußgängerzone- eine „MahlZeit“ kann in jedem Rahmen stattfinden. Wichtig ist, dass das Essen frei von Produkten aus der Agrarindustrie ist. Diskutiert werden kann über Wege zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft, über das geplante Freihandelsabkommen TTIP, über die Entwicklungen in der Tierhaltung oder der Gentechnik und über vieles mehr. Eure Wünsche und Forderungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft bringt ihr nach dem Essen zu Papier. Bei einer öffentlichen Aktion diesen Herbst hängen wir die Poster in Berlin auf und übergeben eure Botschaften im Vorfeld der nächsten „Wir haben es satt!“ Demo an die Politik.
Macht mit und schickt eure Botschaft an die Politik nach Berlin!

3. Regionalmarkt Brandenburg

12.09 - 13.09.2015 | Brandenburg an der Havel (Brandenburg)

Der „Regionalmarkt Brandenburg“ fasst guten Geschmack, hohe Qualität, Genuss und bewusste Ernährung zusammen. Er ist nicht ausschließlich auf Biokost und ökologischen Anbau ausgerichtet, sondern hat einen weitergehenden kulturellen Ansatz. Es geht auch um den Erhalt der biologischen Vielfalt alter Nutzpflanzensorten und historischer Nutztierrassen sowie darum, kulinarische Kultur zu fördern. Dazu gehören die Lebensmittelherstellung ebenso wie alle Verarbeitungs- und Veredelungsprozesse bis hin zur Verwertung in der Küche.
Die Besucher können vor Ort Interessantes zu traditioneller Lebensmittelproduktion und Tierhaltung in bäuerlichen Kleinbetrieben, zu regionalen und traditionell gefertigten Produkten und Spezialitäten entdecken.
Auf dem Markt kommen Besucher mit Produzenten und Händlern aus dem gesamten Land Brandenburg und darüber hinaus miteinander in Kontakt.
Natürlich wird auch gekocht: die Besucher auf dem Regionalmarkt können kosten, essen und trinken und finden zahlreiche Spezialitäten aus der näheren und weiteren Umgebung. Das Begleitprogramm lädt dazu ein, die Vielfalt der kulinarischen Kultur unserer Region zu entdecken und auszuprobieren. Interessierte können sich über Bezugsquellen, Verbände, Marken, Projekte und Vereine zum Thema informieren.

Tag der Regionen 2015

25.09 - 11.10.2015 | Berlin (Berlin)

Mit dem Motto „Das Leben im Dorf lassen - für die Zukunft der Stadt“ will der Tag der Regionen zu einem Dialog über die Zukunft der Dörfer und Regionen sowie über die Vernetzung mit den Städten einladen. Ganz gezielt soll die Zusammenarbeit von Stadt und Land im Hinblick auf die Förderung regionaler Wertschöpfung, die Bewahrung regionaler Kultur- und Artenvielfalt sowie die Stärkung der Eigenpotentiale von Regionen fokussiert werden. Machen Sie mit beim bundesweiten Aktionstag zur Förderung regionaler Entwicklung!

Buchpräsentation "Mordshunger" und Diskussion mit Jean Feyder

28.09.2015, 18:30 - 21:30 Uhr | Berlin

Die Welternährungskrise breitet sich aus. Das 1996 erklärte Ziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, ist in weite Ferne gerückt. Jean Feyder enthüllt die tieferen Ursachen dieses Hungerskandals und ein System, das in der Hauptsache den Finanz- und Wirtschaftsinteressen des Nordens zuspielt, nicht den Menschen im Süden. Er fordert einen radikalen Umbau des gesamten Ernährungssystems, denn sonst können die neun Milliarden Menschen von morgen nicht ernährt werden, ohne dass es zum ökologischen und sozialen Kollaps kommt. Gefordert sind wir alle – die westliche Welt wie die aufsteigenden Länder, die Zivilgesellschaft wie die Konzerne. Ein Globalisierungsbuch, das diesen Namen wirklich verdient!
Im Anschluss an die Buchpräsentation disktutiert Jean Feyder mit Marita Wiggerthale (Oxfam Deutschland), Benedikt Haerlin (Zukunftsstiftung Landwirtschaft) und Tobias Reichert (Germanwatch e.V.).

Im Dialog … weder Fisch noch Fleisch?! Strategien gegen die weltweite Mangelernährung auf dem Prüfstand

30.09.2015, 10:00 - 20:00 Uhr | Berlin

Ein Drittel der Menschheit ist mangelernährt – ihre Nahrung enthält nicht genügend Eiweiß, Vitamine oder andere Nährstoffe, damit Kinder sich entwickeln und Erwachsene gesund bleiben können. Mangelernährung ist vermeidbar. Brot für die Welt will mit seinem aktuellen Schwerpunktthema unter dem Motto ‚Satt ist nicht genug' dazu beitragen, dass der "stille Hunger" bald der Vergangenheit angehört.
Die Lösungsansätze, die in Politik und Wissenschaft diskutiert werden, reichen von der Bekämpfung der Armut und der Ausweitung agrarökologischer Bewirtschaftungsformen bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln oder gentechnischer Vitaminanreicherung.
Während der Fachtagung, der sich eine öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Im Dialog" anschließt, werden verschiedene Ursachen, Handlungsfelder und Akteure genauer in den Blick genommen: das Agrobusiness, der Agrarhandel, der Fleischkonsum, die Überfischung, Genderfragen oder Wertschöpfungsketten. Welche Veränderungen sind in diesen Feldern notwendig, damit Hunger und Mangelernährung nachhaltig überwunden werden können? Welche Ansätze erreichen nur eine kurzfristige Symptombehandlung? Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll diskutiert werden, was die Politik tun kann und muss, um der weltweiten Mangelernährung entgegen zu wirken.

Oktober

We Feed the Planet

03.10 - 06.10.2015 | Mailand

Den Planeten ernähren wir! - Unter diesem Motto lädt das internationale Slow Food Youth Netzwerk Tausende von jungen Landwirten, Lebensmittelhandwerkern, Fischern, Nomaden, indigenen Völkern, Köchen, Studenten und Aktivisten aus der ganzen Welt vom 03.-06. Oktober nach Mailand ein. Die Veranstaltung Terra Madre Youth - We Feed the Planet ist die politische Antwort von Slow Food auf die Expo 2015 und rückt die jungen Menschen in der Lebensmittelerzeugung ins Rampenlicht.

INKOTA-Herbsttagung zu Ressourcengerechtigkeit

09.10 - 11.10.2015 | Storkow (Brandenburg)

Fossile Energieträger, Agrarland, Mineralien und Metalle – auf die Rohstoffe und Ressourcen unserer Erde ist eine regelrechte Jagd ausgebrochen. Vor allem die westlichen Industrienationen – allen voran Deutschland als einer der größten Rohstoffkonsumenten – sind treibende Kräfte, wenn es um die Sicherung und Ausbeutung von Ressourcen und Rohstoffen geht. Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung werden dabei ebenso in Kauf genommen, wie die Tatsache, dass die Menschen im globalen Süden von den Folgen der ungebremsten Rohstoffgier des globalen Nordens am stärksten betroffen sind.

Vor diesem Hintergrund wird auf der diesjährigen INKOTA-Herbsttagung mit ExpertInnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft darüber, wie eine gerechte und sozial-ökologisch verträgliche Ressourcenpolitik aussehen muss, diskutiert. Wer hat das Sagen in der Welt der Ressourcen? Welche Rolle spielt Deutschland dabei? Welche Ansätze für mehr Ressourcengerechtigkeit gibt es in Wirtschaft und Zivilgesellschaft?

Unter dem Motto „reduce-reuse-recycle“ stellen dann Initiativen Wege vor, den persönlichen Ressourcenverbrauch ganz konkret zu senken. Außerdem geben ExpertInnen eine Einführung, wie wir mit Flashmobs, Online-Aktionen und Pressestunts die Öffentlichkeit für die Ungerechtigkeit in der Rohstoffwelt sensibilisieren und politische Entscheidungsträger zum Handeln bringen können.

Landfilmfest MUH-MUHVIE 2015

09.10 - 10.10.2015 | Tonndorf (Thüringen)

Unter dem Motto „Bauer zeugt Leben“ soll der Filmwettbewerb Filmemacher motivieren, sich mit Landthemen auseinander zusetzen. Geschichten über das bäuerliche Leben, über die Erzeugung von Baum- und Feldfrüchten sowie tierischen Produkten und Erzählungen über die Menschen, die mit und für Tiere und Pflanzen leben werden in den Mittelpunkt gerückt. Mitmachen kann jeder mit Sinn und Herz für Landwirtschaft. Dokumentarfilme, Kurzfilme oder Animationen die besonders die Lage der kleinbäuerlichen Höfe und ihre alltäglichen Probleme und Zukunftsaussichten thematisieren sind gefragt. Dabei sind alle Genre möglich und auch der Humor sollte nicht zu kurz kommen.

WHI Podiumsdikussion

12.10.2015, 18:00 - 18:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Der Welthunger-Index 2015, analysiert und thematisiert ein Problem, das angesichts der zahlreichen gegenwärtigen humanitären Krisen, u.a. in Syrien, im Irak und im Jemen hoch aktuell ist: Kriege führen zu Hunger. Aber sind sie wirklich eine der wichtigsten Ursachen für Hunger? Die Podiumsdiskussion wird sich mit dieser Frage auf der Basis der Ergebnisse des Welthunger-Index beschäftigen und dabei auch die Entwicklungen und Trends der vergangenen Jahre thematisieren. Zusätzlich soll auch die umgekehrte Kausalbeziehung zwischen Hunger und bewaffneten Konflikten aufgegriffen werden, die unter Experten kontrovers diskutiert wird: Führt Hunger zu gewaltsamen Konflikten und wenn ja unter welchen Bedingungen? Abschließend soll mit Vertretern der Regierung, aus Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit über politische Schlussfolgerungen diskutiert werden.
Zu dieser Diskussion laden Sie die KfW und die Welthungerhilfe herzlich ein.

BUND Fachtagung Bodenleben

30.10.2015, 09:00 - 16:30 Uhr | Hannover (Niedersachsen)

Im Rahmen des Internationalen Jahr des Bodens findet in Hannover unter dem Motto "Bodenleben fördert Bodenfruchtbarkeit" die Fachtagung Bodenleben statt. Mit dem Ziel das Leben im Verborgenen mit besonders fachkundigen Experten ans Licht zu bringen, finden in drei Blöcken spannende Vorträge zu den Themen:
-Bedeutung des Bodenlebens für die Bodenfruchtbarkei
-Bedeutung von Kompost und Pflanzenkohle für das Bodenleben
-Praxisbeispiele: Bodenleben und Bodenbearbeitung
statt.
Eingeladen sind Interessierte aus dem Erwebs- und Hobbygartenbau, der Landwirtschaft, der Wissenschaft, aus Umweltverbänden sowie Entscheidungsträger aus Umweltverwaltung und Politik.

November

Tagung: Die Gefahren von Roundup & Co. – Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit

03.11.2015 Uhr | Berlin (Berlin)

Die öffentliche und fachliche Diskussion zu den gesundheitlichen und ökologischen Risiken des
Pestizidwirkstoffs Glyphosat ist hoch aktuell. Glyphosat ist das meistverkaufte Pestizid weltweit. Es spielt eine große Rolle bei der
Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen sowie bei der pfluglosen Bodenbearbeitung.
Insbesondere in ländlichen Regionen in Südamerika häufen sich Krebserkrankungen und Geburten
von Kindern mit Missbildungen, seitdem Glyphosat dort gespritzt wird. Und immer mehr
wissenschaftliche Studien geben Hinweise auf schwerwiegende negative Auswirkungen von
Glyphosat auf die Gesundheit von Menschen und Tieren, auf Biodiversität, Gewässer und Böden. Die
International Agency for Research on Cancer (IARC), die Krebsforschungsagentur der WHO, stuft
Glyphosat inzwischen als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen ein.
Die Gefahren von Glyphosat wurden im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit bisher wenig
beachtet. Ziel der Tagung ist, entwicklungspolitische Akteure über die Gefahren des Einsatzes von
Glyphosat und anderen Pestiziden insbesondere in Entwicklungsländern zu informieren und
aufzuzeigen, welchen Handlungsbedarf und welche Handlungsoptionen es für die
Entwicklungszusammenarbeit gibt.

Tagung: Die Gefahren von Roundup & Co. – Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit

03.11.2015, 11:00 - 15:00 Uhr | Berlin (Berlin)

Glyphosat – auch bekannt unter der Monsanto-Marke Roundup – ist das meistverkaufte Pestizid weltweit. Es spielt eine große Rolle bei der Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen sowie bei der pfluglosen Bodenbearbeitung. Insbesondere in ländlichen Regionen in Südamerika häufen sich Krebserkrankungen und Geburten
von Kindern mit Missbildungen, seitdem Glyphosat dort gespritzt wird. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen die schwerwiegenden negativen Auswirkungen von Glyphosat auf die Gesundheit von Menschen und Tieren, auf Biodiversität, Gewässer und Böden.

Ziel der Tagung ist es, auch im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit auf die Gefahren von Glyphosat aufmerksam zu machen. Entwicklungspolitische Akteure sollen über die Gefahren des Einsatzes von Glyphosat und anderen Pestiziden in Entwicklungsländern informiert werden und es soll aufgezeigt werden, welchen Handlungsbedarf und welche Handlungsoptionen es für die Entwicklungszusammenarbeit gibt.
Anmeldung bis zum 19.Oktober 2015 per Mail an: julia.sievers[at]agrarkoordination.de
Tagungsbeitrag: 30 Euro

Heldenmarkt, nicht nur in Berlin

07.11.2015, 10:00 Uhr - 08.11.2015, 18:00 Uhr |

Sie sind herzlich eingeladen, auf dem Heldenmarkt nachhaltige Alternativen aus allen Lebensbereichen kennenzulernen. Entdecken Sie Produkte und Angebote aus den Bereichen: Lebensmittel, Mode, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen und vieles mehr. Sie haben die Möglichkeit, sich zu informieren, zu probieren und zu kaufen. Zusätzlich gibt es ein breites Rahmenprogramm mit Modenschauen, Kochshows, Podiumsdiskussionen und informativen Vorträgen. Auch für Kinder gibt es besondere Angebote. Besuchen Sie den Heldenmarkt in Berlin (7./8.11.15), Bochum (19./20.03.16), Frankfurt (17./18.10.15), Hamburg (20./21.02.16), München (05./06.03.16) und Stuttgart (24./25.10.15).

Symposium „Vielfalt ernährt die Welt“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der ARCHE NOAH

10.11.2015, 15:00 - 20:00 Uhr | Wien (Wien)

Das ARCHE NOAH Symposium „Vielfalt ernährt die Welt“ rückt die Kulturpflanzenvielfalt in einen sozialen und politischen Kontext. Vielfältige ExpertInnen bieten vielfältige Perspektiven auf die Kulturpflanzenvielfalt:

Was hat Kulturpflanzenvielfalt mit nachhaltiger Landwirtschaft zu tun? Kann man als LandwirtIn mit Vielfalt ein Auskommen finden? Braucht Europa noch mehr Monokulturen, um „die Welt ernähren“ zu können? Kann die Kulturpflanzenvielfalt zur Erreichung der globalen nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beitragen?

Mit Spannung werden zu diesen Themen die Beiträge von:
Vandana Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises;
Yoke Ling, Direktorin des Third World Network;
Benny Härlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft;
Margit Mayr-Lamm vom oberösterreichischen Biobetrieb Fairleben, erwartet.

Informationen und Anmeldung zum Symposium unter
www.arche-noah.at/symposium/das-symposium-und-programm

Der große Umbau: So wird Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland zukunftsfähig

11.11.2015, 12:00 - 18:15 Uhr | Berlin (Berlin)

Auf seiner Herbsttagung möchte der Bio-Spitzenverband den großen Umbau mit Akteuren aus Wissenschaft, Verbänden, Politik und Gesellschaft diskutieren. Hochkarätige Gastredner und Diskussionspartner werden aus verschiedenen Perspektiven darlegen, was es für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft braucht:

Wie schaffen es Land- und Ernährungswirtschaft, ihrer Verantwortung für eine gesunde Ernährung sowie dem Erhalt der natürlichen Ressourcen gerecht zu werden? Wie kann es gelingen, den Bauernfamilien und Lebensmittelunternehmern beim notwendigen Umbau eine Perspektive zu geben? Welche Verantwortung liegt bei der Politik, den richtigen Rahmen für den Umbau zu geben? Mit welchen politischen Instrumenten wird der Weg dorthin geebnet?

Weiere Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze

Fair goods - Deine Messe für nachhaltigen Lebensstil

21.11 - 22.11.2015 | Köln (Nordrhein-Westfalen)

Am 21. und 22. November 2015 dreht sich in Köln alles rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Messe FAIRGOODS bietet spezielle Ausstellungsbereiche, Mitmachangebote, Verkostungen, Workshops und Bühnenshows und weckt die Lust auf alltagstaugliche Lösungen, die Freude bereiten, kreativ gedacht sind und überraschen. Außerdem kann man sich auf der VEGGIENALE über vegan-vegetarische Lebenskultur informieren.

Podiumsveranstaltung - Wälder, Rechte, Emissionen: Traditionelle Bevölkerungsgruppen Amazoniens und die internationale Klimapolitik

24.11.2015, 19:00 - 21:30 Uhr | Berlin (Berlin)

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris richten wir den Blick auf das Amazonasgebiet: Hier kämpfen traditionelle Bevölkerungsgruppen und Kleinbäuer*innen nach wie vor um Landrechte und die Anerkennung ihrer Lebens- und Landnutzungsformen. Ihre Interessen werden durch politische und wirtschaftliche Großprojekte gefährdet, die im Namen des Klimaschutzes und einer „grünen“ Wirtschaft eine Kapitalisierung der Natur vorantreiben. Beispiele hierfür sind riesige Staudammkomplexe zur Generierung vermeintlich sauberer Wasserkraft, die Errichtung von Monokulturen zur Gewinnung von Agrokraftstoffen, aber auch Naturschutzprojekte zum Ausgleich von in den Industriestaaten ausgestoßenen Treibhausgasen und die Bestrebungen von Investor*innen, sich Rechte an CO2 zu sichern, das durch vermiedene Abholzung und nachhaltige Waldwirtschaft eingespart werden soll.
Mit Gästen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, die ihre vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven einbringen, diskutieren wir über die Zusammenhänge zwischen der internationalen Klimapolitik und den Kämpfen traditioneller Bevölkerungsgruppen um Land und Selbstbestimmung. Auch die hiesige Verantwortung sowie Handlungsmöglichkeiten und Ansätze einer gerechten Klimapolitik werden thematisiert.