Meine-Landwirtschaft.de

August

Diskussionsveranstaltung "Macht uns Massentierhaltung krank?"

06.08.2014, 19:30 - 22:00 Uhr | Potsdam (Brandenburg)

Intensive Tierhaltung als Gesundheitsgefahr? Intensive Tierhaltung als Gesundheitsgefahr?

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Arbeit, Gesundheit und Soziales und die LAG Landwirtschaft des Landesverbands Brandenburg von Bündnis 90/Die Grünen laden ein, um sich über die gesundheitlichen Folgen industrieller Tierhaltung und die Auswege aus dieser mit Interessierten, Ärzten (Veterinär- und Humanmedizin) und Landwirten auszutauschen.
Referenten sind Martin Eikenberg (Leiter des Instituts für Hygiene im Klinikum Bremen Mitte, Mitglied der Ärzteinitiative gegen Massentierhaltung), Prof. Dr. Siegfried Ueberschär (Tierpathologe, Mitglied der Ärzteinitiative gegen Massentierhaltung) und Heiner Lütke Schwienhorst (Bio-Landwirt, Gut Ogrosen). Es moderiert Ursula Nonnemacher (MdL, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen).

Strategiewochenende: Ressourcen(irr)wege - Globale Rohstoffe, lokale Wende!

15.08 - 17.08.2014 | (Berlin)

Elektroschrottberge? Kohleimporte? Agrarindustrie? INKOTA, Germanwatch und PowerShift wollen sich den Alternativen vor Ort zuwenden und neue Strategien und Aktionsmöglichkeiten zum Thema Ressourcen in Berlin entwickeln. Dafür laden sind alle Interessierten herzlich zu einem Strategiewochenende mit Filmbeitrag, einer Tour zu drei Workshops vor Ort, und Strategiebrunch am 16.-18. August 2014 in Berlin eingeladen.

Urban-Gardening-Sommercamp 2014

22.08 - 24.08.2014 | Nürnberg (Bayern)

Auch dieses Jahr wird es nur rund 100 Plätze geben - es zählt zum einen der Eingangszeitpunkt Eurer Anmeldung und gleichzeitig versuchen wir, TeilnehmerInnen aus möglichst vielen Projekten dabei zu haben. Sobald Ihr Eure Workshops angemeldet habt, bekommen alle TeilnehmerInnen alle Infos zum Programm und Organisatorischen.
Über den Veranstaltungsort: "Seit 2012 gärtnern, kochen, bauen und bilden wir uns im stadtgarten Nürnberg. Auf insgesamt 3.500 m² Asphaltfläche wohnen drei Bienenvölker und sprießt das satte Grün von Gemüse und Obstbäumchen in unzähligen Hochbeeten. Hier setzen etwa dreißig Ehrenamtliche ein Zeichen gegen graue Brachen, die Anonymität der Stadt und unsere immer trostloser werdende Gemüsesortenlandschaft im Supermarktregal“.

'Wir haben Agrarindustrie satt'-Demo in Potsdam

31.08.2014, 13:00 - 15:00 Uhr | Potsdam (Brandenburg)

Auf die Straßen von Potsdam Auf die Straßen von Potsdam

Unter dem Motto „Wir haben es satt – Massentierhaltung abwählen“ gehen am 31.August 2014 wieder viele Menschen auf die Straße. Sie wollen keine agrarindustrielle Politik, die zum Beispiel in Haßleben (Brandenburg) eine Megamastanlage mit 36.000 Schweinen genehmigt. Nach der erfolgreichen Demo in Berlin im Januar und vielen weiteren Aktionen wollen sie sich nun in Potsdam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft stark machen. Der Ort wurde gewählt, da vom 6.-7. September die Agrarministerkonferenz in Potsdam stattfindet und eine Woche später die Landtagswahl ist.
Organisiert wird die Demo von der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und dem Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg, welche aus einem breiten, zivilgesellschaftlichen Agrarbündnis von Umwelt- und Tierschutzorganisationen, entwicklungspolitischen Vereinen, Bürgerinitiativen, LandwirtInnen und VerbraucherInnen bestehen.

September

4. Degrowth-Conference

02.09 - 06.09.2014 | Leipzig (Sachsen)

Für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit Für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit

Die Vierte Internationale Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit findet Anfang September in Leipzig statt. Der Veranstaltung liegt die Idee zu Grunde, dass eine auf Wachstum basierende Gesellschaft keine Zukunft hat: Trotz technologischer Lösungsversuche für ein „Grünes Wachstum“ steigen Ungleichheit und Umweltverbrauch weiter an. Es ist an der Zeit, Formen von Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, die unabhängig von Wirtschaftswachstum ein gutes Leben für alle ermöglichen!
Im Mittelpunkt der Degrowth-Konferenz stehen deshalb konkrete Schritte für eine Gesellschaft jenseits von Wachstumszwängen. sie bietet einen Raum für wissenschaftliche Debatten, den Austausch zwischen Aktivist_innen und wirtschaftlichen Pionier_innen sowie künstlerische Ansätze zum Thema. Es werden aktuelle Forschungsergebnisse sowie konkrete Projekte und Politikvorschläge vorgestellt, ausprobiert und diskutiert.

"Wir haben es satt"-Demonstration

05.09.2014, 14:30 Uhr | Erfurt (Thüringen)

Thüringen entwickelt sich zum Land der Agrarindustrie. Die Landesregierung öffnet InvestorInnen, LandgrabberInnen und MassentierhalterInnen Tür und Tor. Um dies zu stoppen, müssen wir vor der Landtagswahl ein Zeichen setzen! VerbraucherInnen, LandwirtInnen, ImkerInnen und GärtnerInnen: Zeigt, dass es eine Agrarwende in Thüringen geben muss. Gemeinsam gehen wir für eine bäuerliche, vielfältige und faire Landwirtschaft auf die Straße! Stoppt Megaställe, Landgrabbing und Monokulturen. Zusammen machen wir in Erfurt auf eine verfehlte Agrarpolitik aufmerksam: Wir haben es satt! Agrarwende jetzt!

Forum Nachhaltigkeit: 'Biodiversität und Landwirtschaft'

10.09.2014 Uhr | Hofgeismar (Hessen)

Der Verlust der Artenvielfalt weltweit ist dramatisch und betrifft auch die
Landwirtschaft vor Ort. Beim diesjährigen Forum Nachhaltigkeit 'Biodiversität und Landwirtschaft' wollen wir folgende Fragen klären: Welche Bedeutung hat die Vielfalt von Pflanzen und Tieren für die Landwirtschaft? Welche Faktoren führen zum Verlust der Artenvielfalt? Welche praktischen Maßnahmen können zum Schutz der Biodiversität beitragen? Und welche politischen Rahmenbedingungen braucht es für den Erhalt der Lebensräume?
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 10. September 2014 in der Festhalle der Evangelischen Altenhilfe, Gesundbrunnen 4 (direkt neben der Ev. Akademie) in Hofgeismar statt.

Seminar: Macht.Essen.Politik – Was is(s)t die Zukunft?

12.09 - 13.09.2014 | Schloss Aspenstein, Kochel am See (Bayern)

In welche Richtung geht unsere Ernährung? In welche Richtung geht unsere Ernährung?

Immer wieder erschüttern Lebensmittelskandale unsere Gesellschaft, mal bei Fleisch, mal bei Futtermitteln. Wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren hat Auswirkungen auf viele Bereiche des Lebens und auf unsere Umwelt. Tappen wir in eine Ernährungsfalle und was sind uns Lebensmittel „wert“? Schwerpunktthema des Seminars ist die Beleuchtung der Lebensmittelerzeugung aus verschiedenen Blickwinkeln: Wer hat die Macht? Wie erzeugen wir unsere Lebensmitteln mit welchen Auswirkungen? Was können die Konsumenten politisch tun und wie steuernd eingreifen?

Oktober

„Wir haben es satt“ - Kongress

02.10 - 05.10.2014 | Berlin (Berlin)

Erste Konferenz für gutes Essen und Landwirtschaft Erste Konferenz für gutes Essen und Landwirtschaft

Seit vier Jahren gibt es im Januar, rechtzeitig zur Grünen Woche, die große Demonstration in Berlin, mit der Forderung einer bäuerlich/ökologischeren Landwirtschaft. Die große Stärke dabei ist ganz klar Breite des Bündnisses. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ vereint es Umwelt- und Tierschützer ebenso wie Veganer und tierhaltende Bauern. Doch wie gut kennen sich die Menschen der noch jungen Bewegung für gutes Essen und gute Landwirtschaft gegenseitig? Was entsteht, wenn gemeinsam inhaltliche Positionen erarbeitet, weitergebildet, zusammen gefeiert und diskutieret wird?
Um diese und viele weitere Fragen zu beantworten wird vom 2. bis zum 5. Oktober 2014 der erste „Wir haben es satt!“-Kongress stattfinden. Eingebettet wird dieser in das ebenfalls erstmalig stattfindende „Stadt. Land. Food.“-Festival der „Markthalle Neun“. Während auf dem Kongress vor allem die Erarbeitung und Präzisierung agrarpolitischer Positionen auf der Agenda steht, wird auf dem Festival ein bunter Markt für faires, regionales und aus handwerklicher Herstellung stammendes Essen, sowie ein vielfältiges Kulturprogramm dargeboten.
Ein genaues Programm, Informationen zu den Örtlichkeiten, sowie alle weiteren Informationen gibt es auf der Internetseite von „Wir haben es satt“ (siehe Link).

Fachtagung: Saatgut im Spannungsfeld zwischen open source und Patent

02.10.2014, 10:00 - 18:00 Uhr | Berlin

Wie geht es weiter beim Thema Saatgut? Wie geht es weiter beim Thema Saatgut?

Zahlreiche nationale und internationale Regelwerke nehmen Einfluss darauf, welche Rechte Landwirte und Gärtner an Sorten und Herkunft haben und wie Züchter genetische Ressourcen nutzen können. Die Konzentrationsprozesse in der Saatgutindustrie haben sich in den letzten 15 Jahren verstärkt und der Verlust der Vielfalt hat sich fortgesetzt. Diese Entwicklung bedroht die Ernährungssouveränität weltweit. Die Tagung soll einen Überblick über die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen geben, aber vor allen Akteure zusammen bringen, um herauszuarbeiten, wo Handlungsspielräume, Einflussmöglichkeiten und Ansatzpunkte sind, um landwirtschaftliche Vielfalt zu schützen, weiter zu entwickeln und die Rechte der Bauern und Bäuerinnen zu stärken.