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05.11.2013 |

Agrarminister einigen sich über Agrarsubventionen

Forderungen teilweise bestätigt Forderungen teilweise bestätigt

Spät am Abend des 4. November wurden sich die Agrarminister der Länder und ihr kommissarischer Bundes-Kollege, Friedrich (CSU), in München über die Verteilung der EU Agrargelder ab 2014 einig. Statt möglicher 30% werden lediglich 6,9% der Direktzahlungen zugunsten kleinerer Betriebe umgeschichtet: 50€ werden für die ersten 30 Hektar, 30€ für die folgenden 16 Hektar zusätzlich zu den etwa 300€ pro Hektar ausgezahlt. 4,5% statt möglicher 15% werden von der sogenannten 1.Säule (Direktzahlungen) in die 2. Säule für gezielte Umwelt-Programme umgeleitet. Junge Landwirte können sich freuen: Sie bekommen für die ersten 90 Hektar je 50€ zusätzlich. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sowohl bei den Direktzahlungen als auch in der 2. Säule sollen schrittweise angeglichen werden. Der Bund soll schließlich die insgesamt 6,9 Mrd. € aus der EU mit zusätzlich 200 Millionen aufstocken. Die Tagung war von Protesten von Umwelt- und Bauernverbänden des Bündnisses 'Meine Landwirtschaft' begleitet.