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Meine Landwirtschaft unterstützt folgende Petitionen:

Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Glyphosat verursacht wahrscheinlich Krebs. Jetzt muss Agrarminister Christian Schmidt dafür sorgen, dass die EU den Unkrautvernichter von Monsanto und Co. verbietet. Doch bisher weigert er sich, unserer Gesundheit Vorrang vor den Interessen von Monsanto und Co. einzuräumen.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell an den Bundesagrarminister und die Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister der Länder!

Eine Welt, in der Obst und Gemüse, aber auch Saatgut und Tiere nur noch Monsanto & Co. gehören? Geht es nach dem Europäischen Patentamt, könnte dies bald Wirklichkeit werden. Jusitzminister Heiko Maas muss nun handeln. Er kann verhindern, dass exklusive Patentrechte auf unsere Lebensmittel an Konzerne vergeben werden.

Unterzeichnen Sie den Appell!

Seit Monaten bekommen Bäuerinnen und Bauern für einen Liter Milch bis zu 20 Cent weniger von den Molkereien, als sie eigentlich benötigen um ihre Kosten zu decken. Das heißt, dass viele Betriebe für die Tierhaltung, also für das Melken, für die Entlohnung ihrer Angestellten etc. deutlich mehr zahlen, als sie durch den Verkauf der Milch erwirtschaften. Schon seit Jahren gaben Molkereien, Agrarindustrie und Politik den Kurs auf Exporte von Milch und Milchpulver vor mit dem Ziel den Weltmarkt zu erobern. Nach dem Auslaufen der Milchquote im Frühjahr 2015, die Obergrenzen der Produktion festgesetzt hatte, sollte deshalb immer mehr und immer billiger produziert werden. Doch das hat dramatische Folgen und wirft viele grundsätzliche Fragen auf.

Unterzeichnen Sie den Appell, dass Agrarminister Schmidt die bedrohten Höfe jetzt unterstützt!

Ein Drittel aller Lebensmittel wird jedes Jahr auf der ganzen Welt weggeworfen. Auf dem Weg von den Feldern auf unsere Teller werden jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland entsorgt. Dies entspricht 500.000 Lastwagen voller Essen, die jedes Jahr auf dem Müll landen.

MISEREOR fordert den Bundestag auf, noch in diesem Jahr einen Gesetzesentwurf einzureichen, der die maßlose Verschwendung stoppt!

Die EU hat den Weg frei gemacht: Deutschland kann den Anbau von Gentechnik endlich rechtssicher verbieten. Doch der jetzt vorliegende Gesetzentwurf drückt sich um ein Anbauverbot - und will jedes der 16 Bundesländer einzeln entscheiden lassen.

Wind und Bienen machen an Ländergrenzen nicht halt. Damit unsere Landwirtschaft gentechnikfrei bleibt, müsste jede neue Gentechnik-Sorte 16 mal erfolgreich verboten werden. Bayer, Monsanto und Co. könnten jede einzelne dieser Entscheidungen vor Gericht anfechten. Der Gentechnik-Anbau wäre nicht mehr zu verhindern.

Campact fordert Agrarminister Christian Schmidt auf, sich für ein starkes Gentechnik-Gesetz einzusetzen. Ein Verbot muss immer durch die Bundesregierung ausgesprochen werden und bundesweit gelten!

Die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA fordert die Institutionen der Europäischen Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen, sowie das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada nicht zu ratifizieren.

Verhindert werden sollen die Freihandelsabkommen, da sie diverse kritische Punkte wie Investor-Staat-Schiedsverfahren und Regelungen zur regulatorischen Kooperation enthalten, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen. Durch intransparente Verhandlungen werden Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards gesenkt sowie öffentliche Dienstleistungen (z. B. Wasserversorgung) und Kulturgüter dereguliert. Die selbstorganisierte EBI unterstützt eine alternative Handels- und Investitionspolitik der EU.

Eine Handvoll Supermarktketten, darunter Aldi, Lidl, Carrefour und Tesco, kontrollieren den europäischen Lebensmittelmarkt und entscheiden, wo und was wir einkaufen. Sie sind die Türsteher zwischen Millionen Verbraucher/innen in Europa und Zulieferern aus der ganzen Welt.

Große Supermärkte und Lebensmittelkonzerne missbrauchen ihre Marktmacht. Sie drücken die Preise und laden ihr gesamtes Risiko bei den schwächeren Handelspartnern ab. Zulieferern und Produzenten aus aller Welt bleibt häufig nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen: Sie müssen die unfairen Forderungen der Einkäufer akzeptieren.

Der enorme Preisdruck wird an die Menschen am Anfang der Lieferkette weitergegeben. Die Leidtragenden sind Kleinbäuerinnen und -bauern, die kein sicheres Einkommen haben. Arbeiter/innen leisten unbezahlte Überstunden. Sie arbeiten zu Hungerlöhnen und sind während der Plantagenarbeit giftigen Chemikalien ausgesetzt.

Make fruit fair fordert die Einführung verbindlicher Regeln in der EU, die unfairen Handelspraktiken den Riegel vorschieben. Faire Bedingungen für Kleinbäuerinnen und -bauern, Arbeiter/innen sowie für Verbraucher/innen sollen sichergestellt werden! Die Achtung der Menschenrechte, faire Preise und eine nachhaltige Produktion sind dafür entscheidend.

 

Schon diesen Herbst könnte genmanipulierter Raps in Deutschland angebaut werden. Der Grund: Der Raps wurde mit einer neuen Technik hergestellt, bei der das Gentechnik-Gesetz nicht zur Anwendung gebracht wird. Weitere Gen-Pflanzen könnten bald folgen.

Das Umweltinstitut München fordert: Kein Gentechnik durch die Hintertür!

 

Gentechnik ist out. Deshalb versuchen einige Firmen jetzt, die Manipulation von Erbgut einfach anders zu bezeichnen. Und die Bundesregierung macht mit:Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) stuft ein neues Gentechnik-Verfahren namens RTDS (Rapid Trait Development System) „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ ein, obwohl diese Technik den gesetzlichen Kriterien für gentechnische Verfahren entspricht.

Wenn es bei dieser Einstufung bleibt, können mit der RTDS-Technik gentechnisch veränderte, herbizidresistente Rapspflanzen des Unternehmens Cibus in Deutschland ohne Sicherheitsprüfung, ohne Regulierung und ohne Kennzeichnung zu Versuchszwecken freigesetzt und sogar kommerziell angebaut werden. Diese Entscheidung passt zu den derzeitigen Verhandlungen über das EU-US Freihandels- und Investitionsschutz-Abkommen TTIP: Sie zeigt, wie die Politik im vorauseilenden Gehorsam Investoren-freundliche Regulierungen schafft.

Jetzt mitmachen, damit Glyphosat von den Äckern verschwindet! Glyphosat ist das weltweit am häufigsten gespritzte Ackergift. Umso erschreckender ist, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Stoff vor Kurzem als „wahrscheinlich krebserregend“ und „erbgutschädigend“ eingestuft hat.  

Da Glyphosat nur noch bis Ende 2015 zugelassen ist haben wir die Chance dafür zu sorgen, dass Glyphosat keine neue Genehmigung bekommt und damit auch nicht mehr gespritzt werden darf. Schreiben Sie deshalb jetzt an Bernhard Url, den Chef der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA), damit Glyphosat keine Neuzulassung bekommt!